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Herzlich willkommen bei der EWU Landesverband Hessen

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TURNIERBERICHTE

Horse and Dog Trail – Teamwork

Bundesfinale Bad Hersfeld 2011 Ines Hammer mit Grerry und Bubbles1

Pferd, Hund und Mensch – eine Kombination die es in sich hat. Der Horse and Dog Trail ist eine einzigartige Prüfung diese Art des Zusammenspiels zu erleben. Viele Reiter träumen davon ihren Hund als perfekten Begleiter am Pferd zu erleben. Neben dem Pferd in allen Gangarten „bei Fuß“ laufen, unter Ablenkung gehorsam reagieren, an- und ableinen vom Pferd aus, den Hund in schwierigem Gelände vorrausschicken oder abzulegen wenn es nötig wird – diese Ausbildungselemente gehören zu einem guten Horse and Dog Trailhund. Aber auch das Pferd als gelassenen Partner, der mutig den Trailparcours meistert und vertrauensvoll den Hund als Partner akzeptiert ist wichtig. Was einfach und spielerisch aussieht erfordert einiges an Training.

Gabi Schelbert mit Colonel Just Sugar und Neska Horse and Dog Trail 20111

In den letzten 2 Jahren hat sich in Hessen eine kleine „Horse and Dog Trail“-Szene gebildet.

Dabei steht nicht nur die Vorbereitung auf Turniere im Vordergrund, sondern auch das Treffen mit interessierten Pferde- und Hundebesitzern. Wir lernen eine Menge voneinander und viele neue Freundschaften haben sich gebildet.

Ines Hammer mit Gerry und Bubbles_ Horse and Dog Trail 2011_ Trailstangen

Der Horse and Dog Trail als Turnierdisziplin hat sich auch in diesem Jahr als Publikumsmanget erwiesen. Es gibt Starter sowie Zuschauer, die extra für diese Prüfung anreisen.

Es ist eine sehr anspruchsvolle und zeitaufwändige (Turnier-)Disziplin. Es müssen 2 Tiere gleichzeitig gearbeitet und kontrolliert werden. Sind Vertrauen und emotionale Bindung im Team nicht vorhanden, dann wird es auch keinen schönen Horse and Dog Trail geben. So mancher „Problemhund“ hat sich mit etwas für ihn sinnvoller Beschäftigung in ein Schätzchen verwandelt. Neben der Ausbildung von Pferd und Reiter beschäftigt man sich auch noch intensiv mit Hundeausbildung. Um eine Turnierserie für den Horse and Dog Trail-Cup (5 Turniere in diesem Jahr) komplett starten zu können, müssen dann noch die Gesundheit des Teams und ein passender Terminkalender gegeben sein. Damit hatten leider in diesem Jahr manche Teilnehmer etwas Pech.

Stefanie Schad mit Manolito und Blue Horse and Dog Trail 20111

Schade war es, das das letzte Wertungsturnier nicht auf der Hessenmeisterschaft in Dörnhagen (wie im vorigen Jahr) statt fand.

Ihr habt Pferd und Hund und möchtet ins Turniergeschehen einsteigen? Oder Ihr habt bereits ein ausgebildetes Trailpferd und seid auf EWU-Turnieren zuhause? Dann wird es Zeit den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und auch den Hund durch den Trail zu führen.

Susanne Fiedler mit Olik und Archi Horse and Dog Trail 20111

Also liebe Pferde und Hundebesitzer, fasst Euch ein Herz und probiert doch auch mal einen Horse and Dog Trail! Habt Spaß mit Pferd und Hund!

Kursausschreibungen findet Ihr immer wieder in den EWU-Seiten!

Die Fotos zeigen Euch hoffentlich, wieviel Spaß Teamwork machen kann!

 

Für Fragen und Anregungen stehen Euch zur Verfügung:

Gabi Schelbert (mit Colonel Just Sugar und Neska)

Susanne Fiedler: 0177/5627606 (mit Olik und Archi)

Ines Hammer: 0171/9924249 (mit Gerry und Bubbles)

Stefanie Schad: 0160/96835180 (mit Manolito und Blue)

 

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Die Hessischen Landesmeister 2011 stehen fest!

 

Zum 6. Mal fanden am 26.-28.08.2011 die EWU Hessenmeisterschaften auf der Reitanlage Gut Glockenhof in Dörnhagen statt, die mit ihren Reithallen, der Bewirtungshalle und dem umliegenden Gelände mit Stallzelt und Paddock-Wiesen wieder einen ausgezeichneten Rahmen für unsere Meisterschaften geboten hat.

Im Vorfeld waren in enger Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand der EWU Hessen und der ASS-KO GmbH als Veranstalter viele organisatorische Aspekte zu klären. Im Namen aller Teilnehmer bedanken wir uns herzlich bei Sabine Gasmann und Jutta Ziegler die als ‚Oberorganisatoren’ maßgeblich für die Planung und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung verantwortlich waren.

Selbst die Launen des Wettergottes, der von Platzregen am Freitagabend bis zu Sonnenschein am Sonntag alle Register zog, konnte die Stimmung der zahlreichen Teilnehmer und Zuschauer nicht trüben. Und wem es draußen zeitweilig zu ungemütlich wurde, konnte in der Verpflegungshalle bei Jutta Zieglers berühmter Quarkspeise die Ritte der Teilnehmer live auf der Videowand verfolgen.

Von Peter Raabe’s Meldestelle über Tom Dols als Turniersprecher bis zum Parcoursdienst mit Pacourschef Martin Forchert – die Organisation funktionierte perfekt.

Die Stimmung bei der Turnier-Party mit live Musik am Samstagabend war dementsprechend ausgelassen und so manches Reiter-Tanzbein wurde trotz anstrengendem Turniergeschehen bis tief in die Nacht hinein geschwungen.

Gut gefüllte Zuschauerränge bildeten eine tolle Atmosphäre für viele hochklassige Ritte, professionell gerichtet von Richterin Susanne Haug und Ringsteward Renate Maus.

Der rote Teppich, eingerahmt mit Buchsbäumen, bildete dann am Samstag und Sonntag einen würdigen Rahmen für die Hessenmeister. Die Landesmeister 2011 wurden von den Vorstandsmitgliedern der EWU Hessen persönlich geehrt und erhielten zusätzlich zu den gläsernen Meisterschaftspokalen, Sachpreisen und Schärpen für die Pferde vom Landesverband Hessen eine goldgelbe Abschwitzdecke mit Bestickung.

Der Glückwunsch des Vorstands gilt allen Siegern und Platzierten. Im Laufe des Turniers wurden 17 Hessische Meistertitel und 5 Titel des Hessischen Jungpferde-Champions vergeben.

Hier sind die Hessenmeister und Champions 2011

Meisterschaftsklasse

Reiter

Pferd

Showmanship at Halter

Melanie Zahn

Give A Chic A Break

Senior Western Pleasure

Angelina Siemon

A little Bit of Roan

Western Horsemanship

Hiltrud Rath

Ima Cool Te N Te

Senior Trail

Stefan Giesecke

Funny Little BH

Senior Reining

Frederyk Schikora

Pride of Pepper

Senior Western Riding

Hiltrud Rath

Ima Cool Te N Te

Senior Superhorse

Birga Röhr

Double Oak Paleface

Showmanship at Halter - Jugend

Isabell Hönisch

Jac Break Out

Western Pleasure - Jugend

Lea Hoffner

Top Gun BH

Western Horsemanship - Jugend

Melanie Heyde

Merlin

Trail - Jugend

Melanie Heyde

Merlin

Reining - Jugend

Lea Hoffner

Top Gun BH

Western Riding - Jugend

Nele Sauer

Domino

Senior Superhorse - Jugend

Nele Sauer

Domino

Junior Western Pleasure

Julia Djeri

Olenas Thunder Lady

Junior Trail

Julia Schwehn

Kings Blue McCue

Junior Reining

Frederyk Schikora

Great Whizkid

Jungpferde Basis 4 jährig

Caroline Knipping-Haag

Awesomesbrightnohee

Jungpferde Basis 5 jährig

Petra Sieberhagen

Golds Remedy

Jungpferde Trail 4 jährig

Caroline Knipping-Haag

Awesomesbrightnohee

Jungpferde Trail 5 jährig

Virginia Weber

Like A Velvet Touch

Jungpferde Reining 5 jährig

Virginia Weber

Like A Velvet Touch

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Der Vorstand der EWU Hessen bedankt sich im Namen aller Teilnehmer und Zuschauer bei den Verantwortlichen und Helfern – vor und hinter den Kulissen – die mit ihrem Einsatz die Hessenmeisterschaft 2011 zu einem tollen Erlebnis werden ließen!

Am Ende waren sich alle einig: 

Eine rund um gelungene Veranstaltung!

 

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ParaWesternReiter e.V. unterstützt Hungen

 den ersten Handicap-Klassen

Hungen1

 

Dieses Jahr wurden zum ersten Mal in Hessen beim EWU-C-Turnier in Hungen auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Horlofftal Hungen e.V. am 6. August 2011 Klassen für Westernreiter mit Behinderung ausgeschrieben. Im Vorfeld hatte der Verein ParaWesternReiter e.V. den Veranstaltern mit einigen Tipps zur praktischen Durchführung und Organisation Hilfestellung gegeben. So wurde besonderer Wert auf die Sicherheit bei der Durchführung der Prüfungen gelegt.

In einer Walk-Trot Pleasure Prüfung für Reiter mit Handicap gingen bei dieser Premiere drei Pferd-Reiter-Kombinationen an den Start. Den ersten Platz belegte in dieser Prüfung die Parawesternreiterin Sabine Krolop mit ihrem Quarterhorse-Wallach Lou Bar Leo. Auf dem zweiten Platz war Elinor Switzer mit dem Fjord-Pferd Olik in Besitz von Susanne Fiedler. Martina Kandziora belegte mit dem western-gerittenen Pony Jonny den dritten Platz.

Zuvor hatte Elinor Switzer, Gründungsmitglied und erste Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins ParaWesternReiter e.V., während der Mittagspause mit Olik ein Trail-Pattern aus dem Parawesternreiter-Regelwerk vorgeführt. Obwohl die beiden erst am Vorabend Gelegenheit hatten sich kennen zu lernen, zeigten sie einen entspannten und harmonischen Ritt.

Nach dieser gelungenen Premiere wäre es schön, wenn im kommenden Jahr wieder und evtl. noch weitere Handicap-Klassen wie z.B. ein Trail und eine Horsemanship-Klasse ausgeschrieben würden, und dann noch mehr Westernreiter mit Behinderung nach Hungen kommen.

ParaWesternReiter e.V. wurde im Jahr 2008 von Westernreitern mit Behinderung gegründet, die sich einerseits auf Turnieren mit anderen messen und andererseits gemeinsam mit weiteren Betroffenen in Kursen und anderen Aktivitäten etwas unternehmen wollten. Sowohl Reiter mit körperlicher als auch solche mit geistiger Behinderung sind in dem Verein willkommen. Schon früh wurde sich mit der EWU in Verbindung gesetzt und erreicht, dass das Regelwerk der Para-Westernreiter dort anerkannt und die Para-Klassen auf EWU-Turnieren als Sonderklassen angeboten wurden. Inzwischen werden Klassen für behinderte Reiter auch von der DQHA nach den Regeln der AQHA als EWD-Klassen angeboten, und auch der NPHC bietet auf dem Turnier in Soltau den behinderten Reitern die Möglichkeit, dort zu starten. Mehr dazu finden Sie auf der Webseite www.parawesternreiter.de.

Die Parawesternreiter bedanken sich beim Team aus Hungen für die tolle Zusammenarbeit und die Gelegenheit, dort zu reiten.

Elinor Switzer

 

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17.WesternTurnier in Weilmünster

 

Vom 23-26.6.2011 fand in Weilmünster-Langenbach auf dem Knapendorfer Hof ein kombiniertes Western Turnier statt. Sowohl NRHA, wie auch EWU Klassen der Kategorie AQ und C wurden in altbewährter Weise abgehalten.

In der Meldestelle fand man, wie auch schon in Schotten, Ilonka Henn vor, die sich in souveräner Art um alle Wehwehchen rund um das Meldegeschehen kümmerte.

Ob vergessene Schleifen, Ummeldungen, Krankheiten von Pferd oder Reiter – hier wurde immer freundlich geholfen.

Knappe 100 Prüfungen mussten von 3 Richtern gestemmt werden, Evi Bös, Jörg Bös und Mike Stöhr waren dem gewachsen und achteten drauf, dass der Zeitplan eingehalten wurde – wenn, ja wenn das Wetter immer mitgespielt hätte.

Dieses Jahr jagten die Gewitter über den Taunus und so wurde für alle Helfer Extraarbeit anberaumt, ob die Plätze vom Wasser befreit werden musste oder der Traktorfahrer beim Turnierende gar keine Pause mehr machen konnte, weil die Gespanne Stück für Stück aus der Wiese gezogen werden mussten.

Trotz der schwierigen Wetterlage, die von Sonne, Sturm und Regen alles zu bieten hatte, wurde alles getan damit Reiter und Zuschauer auf ihre Kosten kamen.

Ob man jetzt Evi bewundern konnte – die Topmodel gleich – eben noch als Pacourshelfer im Trail stand und nur kurze Zeit danach im Richteroutfit die nächsten Prüfungen in der Halle richtete, Jörg als Richter und Abreiteaufsicht oder Norma Zahn und Uschi Kösling samt Helfer, die wieder leckeres an Essen zu bieten hatten und damit klar zeigten, dass eine Turnierverköstigung nicht nur aus Bratwurst und Pommes bestehen muss.

Schönes Highlight am Samstag war die Verleihung des Silbernen Reitabzeichens aufgrund vieler errittener Erfolge an Eva Ude.

Auch mehrere Ausstatter hatten wieder den Weg nach Weilmünster gefunden und das dortige Angebot wurde gerne angenommen.

Viele Helfer, schöne Ritte waren letztendlich wieder ein Grund, warum es sich immer lohnt nach Weilmünster auf das Turnier zu fahren.

B.Gakenheimer

 

Turnierimpressionen von Fotografin: www.Farah-Diba.de :

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1. AQ Turnier in Schotten

     

    Pfingsten fand das erste AQ Turnier mit Wertung für die Hessen -Trophy auf der Reitanlage von Western Experience statt.

    Wer Anfang des Jahres noch EWU-Kurse bei Hiltrud Rath oder die Turniervorbereitungskurse von Susanne Haug besucht hatte, der konnte sich kaum vorstellen, dass bis Pfingsten die eine Halle abgerissen und eine Neue auf dem gegenüberliegenden Reitplatz entstehen sollte.

    Doch das Team rund um Martina Doritke von Western Experience hat es wahr gemacht und bis Pfingsten wurde statt der alten Halle ein neuer Reitplatz angelegt und eine neue Reithalle aufgebaut.

    Noch erzählen Bruchsteine auf der entstehenden Zuschauerseite und größere Steine auf den Pferdewegen, welch Arbeitspensum in der kurzen Zeit nach der Winterpause vom Team geleistet werden musste, aber neuer Reitboden und Banden machten es möglich, dass bei dem 1.AQ Turnier auf der Anlage auf 2 Plätzen gleichzeitig gerichtet werden konnte und dazu noch großzügiger Platz zum Abreiten blieb.

    Als Richter waren Evi Bös und Susanne Haug im Einsatz, die in souveräner Routine die vielen Klassen richteten.

    Der Wettergott bescherte 3 Tage ein wunderschönes Wetter, so dass sowohl Reiter wie auch Zuschauer auf ihre Kosten kamen.

    Im Innenhof der Anlage war dann Stärkung angesagt und wer wollte konnte sich schon fürs nächste Turnier mit neuem Tack eindecken.

    Fürs nächste Jahr kann man also gespannt sein, wenn die Anlage fertig angelegt ist und von den Erfahrungen nach dem ersten großen EWU-Turnier profitiert wird.

    Damit können wir Hessen uns über ein 2.schönes AQ-Turnier, was sich hoffentlich genauso wie Weilmünster etabliert, freuen.

     

    B.Gakenheimer

     

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Rückblick Turniersaison 2010

 

Insgesamt gab es im Jahr 2010 im Landesverband 8 HessenTrophy-Turniere.

Den Anfang machte im April Schöffengrund-Schwalbach, wo die Teilnehmer eine schöne Anlage und ein freundliches Team erwarteten.

Weiter ging es Anfang Mai mit dem A/Q-Turnier in Brilon. Dort hatten Starter der Leistungsklassen 4 und 5 erstmals auch die Gelegenheit zweimal zu starten. Ebenfalls fanden auf der wunderschönen Anlage bei hervorragender Organisation auch DQHA-Klassen statt.

In Bernsburg gab es traditionell wieder ein C-Turnier, wobei das Team um Dieter Maus ein tolles Turnier mit freundlicher Atmosphäre auf die Beine stellte.

Dann folgte das A/Q-Turnier in Weilmünster. Nach einiger Kritik aus dem letzten Jahr erlebten wir diesmal eine prima Veranstaltung und ein super schönes Wochenende für die Teilnehmer.

Zum ersten mal veranstaltete Martin Wehner in Eiterfeld ein Western-Turnier. Auf einer sehr großzügigen Anlage konnten die Starter hier ihr Können vor einem außergewöhnlich zahlreichen Publikum zeigen. Auch die Feier am Samstagabend war gelungen.

Ebenfalls zum ersten Mal fand dann in Hungen auf der Reitanlage des Reit- und Fahrverein Horlofftal ein Westernturnier statt. Bei extremer Hitze wurde den Zwei- und Vierbeinern alles abverlangt. Prima war auch die Organisation des Public Viewing vom WM-Spiel Deutschland gegen Argentinien –Toooor!

In Nidderau-Ostheim fand dann das letzte C-Turnier der Saison statt. Bei super leckerer Currywurst (Danke Kirsten!) konnten viele Ritte verfolgt werden.

Als Jahresabschluss wurde die Hessenmeisterschaft wieder in Dörnhagen ausgetragen. Die tolle Anlage und das super nette Team konnten das leider nicht so freundliche Wetter hervorragend ausgleichen, sodass alle viel Spaß hatten. Auch die Hessenparty am Samstag Abend mit Live-Musik war wieder gut (und ausdauernd…) besucht.

Ganz vielen Dank für die gelungene Saison 2010 an die Turnier-Veranstalter und ihre zahlreichen Helfer, ohne Euch wäre all dies nicht möglich!!!

Wir kommen alle gerne wieder und sehen uns hoffentlich auch im nächsten Jahr auf Euren tollen Turnieren!

Annette Sauer

 

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EWU- E-Turnier in Reichelsheim oder wie auch eingefleischte Englischreiter als TT westernmäßig Spaß hatten.

       

      Am 18.9.2010 startete morgens um 9:00 Uhr bei wunderschönem Wetter das 1. Westernreitturnier der Ponyfreunde Reichelsheim. Trotz recht niedriger Teilnehmerzahlen war die Stimmung super und die Mitglieder dort setzten alles daran, dass sich Pferd, Reiter und der Anhang wohlfühlten. Die Teilnehmer konnten sich optimal vorbereiten, da ein große Halle und ein riesiger Reitplatz mehr als genug Platz boten zum abreiten. Für alle Platzierten gab es neben Schleifen und tollen Pokalen diverse kleine Preise. Die Prüfungen fanden direkt vor der großen, überdachten Tribüne statt. Assistenten, Interessierte und alle Anderen konnten bei leckerem Kaffee, Kuchen, warmen Speisen und vielem mehr, das Turniergeschehen verfolgen. Auch bei Regen hätten die Zuschauer sowohl draußen, als auch in der Halle genug Platz im Trockenem.

      Wir sind eine kleine Stallgemeinschaft in der alle Reitweisen, sowie Fahrer vertreten sind. Die Westernreiter fahren mit auf Englischturniere und die Englischreiter spielen Assistent und Taxi für die Westernreiter. Alle waren begeistert wie locker, entspannt und gut organisiert das Turnier in Reichelsheim stattfand.

      Wir wünschen daher den Ponyfreunden Reichelsheim, dass dieses Turnier nächstes Jahr wieder stattfindet und dann auch mehr Teilnehmer antreten. Wir hoffen wir sehen uns nächstes Jahr wieder.

       

      Westernreiter

      Pferdefreunde Blauer Stein Hof

       

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Das erste Westernreitturnier in Hungen ein voller Erfolg

 

Zum ersten Mal richtete am 1. Juli-Wochenende, am 3. und 4.7., der Reit- und Fahrverein Horlofftal Hungen, zusammen mit der EWU Hessen, ein C Turnier mit Hessentrophywertung auf seiner Anlage auf dem Galgenberg aus.

Am Samstag herrschte perfektes Grillwetter. Gegrillt wurden hierbei vor allem die Teilnehmer, Veranstalter und Zuschauer. 19 Prüfungen waren an diesem Tag angesetzt. Dies waren 122 Starts in den Disziplinen „Western Horsemanship“, „Trail“, „Reining“, „Western Riding und Pleasure“. Erlösung brachte ab 16 Uhr eine Turnierunterbrechung, bei der es in der kühlen Reiterklause ebenso heiß herging. Auch Westernreiter schauen Fußball und alle hätten es bereut, hätten sie das tolle Spiel gegen Argentinien versäumt. Der Tagesabschluss war gegen 20 Uhr der Mannschaftswettbewerb und auch hier waren die Veranstalter und Zuschauer überrascht wie ruhig und locker so ein Westernturnier abläuft.

Der nächste Tag: 5:30 Uhr gemeinsames Frühstück, 6:00 Uhr Meldestelle geöffnet, Turnierbeginn 7:00 Uhr. 142 Teilnehmer in insgesamt 24 Prüfungen und nicht mehr ganz so heiß.

Das Küchenteam des Reitvereins sorgte mit sommerlichen Salaten, großer Speisekarte und Kuchentheke für das leibliche Wohl aller Anwesenden und hat an dieser Stelle zusammen mit allen anderen Helfern ein ganz, ganz dickes Lob verdient.

Zuschauermagnet an diesem Tag waren vor allem die zahlreichen Sonderprüfungen, die in der großen Reithalle stattfanden. Das Highlight zum Beginn, die neue Sonderprüfung „Horse & Dog Trail“. Im Horse & Dog Trail absolvieren die Pferd/Reiter-Kombination und der Hund gemeinsam einen Trail-Parcours. Dabei werden auch spezielle Aufgaben für den Hund gestellt. Bewertet wird das Pferd im Sinne eines Trail-Pferdes, der Hund als gehorsamer Begleiter und das harmonische Zusammenwirken von Reiter, Pferd und Hund.

Und alle warteten auf Stefanie Schad. Sie engagiert sich im hessischen Raum besonders für diese neue Disziplin im Bereich des Westernreitens, kommt zufällig aus Hungen und hat es geschafft dieses EWU Turnier in ihre Heimatstadt zu holen. Die Zuschauer erlebten wie schwierig es ist, so einen Trail mit Pferd abzuarbeiten und immer auch den Hund in diese Arbeit mit einzubeziehen. Der Zufall wollte es – die zwei Besten Teams kamen zum Schluss und Steffi Schad mit Haflinger „Manolito“ und Australian Shepard Hündin „Blue“, ritt und siegte mit 2 Punkten Unterschied vor Gaby Schelbert aus Frankfurt. Ebenso ist die Leistung des zweiten „Heimteams“ bestehend aus Steffi Bonnet und ihrem Hund Balu hervorzuheben. Erst im Herbst begannen die beiden im Verein mit zu trainieren und erreichten bei ihrem ersten Start auf Anhieb den 4. Platz.

Steffi Schad hingegen erreichte am Vortag in ihrer Leistungsklasse noch einen fünften Platz in der Disziplin „Western Horsemanship“, dann auch am Sonntag noch den Sieg im Trail. Ebenso gingen für den Reit- und Fahrverein Horlofftal Hungen auch Daniela Kannwischer und Katharina Münch an den Start. Beide belegten sensationell die Plätze 3 und 4 bei „Walk-Trot“ Erwachsene und den 2ten und 3ten Platz in der Disziplin „Western Horsemanship“. Auch die übrigen Reiter aus dem Mittelhessischen Raum waren wieder sehr erfolgreich und es ist schön festzustellen, das sich diese Gegend sehr schnell zur Hochburg des Westernreitens entwickelt.
Der Sonntagvormittag war besonders für die jüngeren Reiter sehr wichtig. In den Walk Trot Klassen waren es die 6 bis 10 und 11 bis 14 jährigen Cowboys und Cowgirls, die sich im Turnier maßen und nicht nur die Eltern und Großeltern schauten da zu und sorgten für zusätzliches Lampenfieber. Die ganz kleinen Reiter der Führzügelklasse mussten nach der Mittagspause in die große Reithalle.

Ganz großer Auftritt der behinderten Julia Kannwischer vom gastgebenden Verein. Souverän und abgeklärt ging sie in die Prüfung. In dieser Klasse gibt es nur Sieger. Jedes Kind bekommt eine blaue Siegerschleife und einen Pokal für die Teilnahme. Die kleine Julia gibt den Pokal seitdem selbst nachts im Schlaf nicht mehr aus der Hand. Es ist schön zu beobachten welche Freude geistig- und körperlich behinderte Kinder am Reiten haben und ihre Entwicklung positiv beeinflusst wird.

Positiv beeinflusst hat dieses schöne Turnier hoffentlich auch die Verantwortlichen des Reit- und Fahrvereins Horlofftal Hungen um den Vorsitzenden Dr. Ulrich Nebe. Alle Teilnehmer waren über den Zustand der Anlage, dem Turnierablauf und der Gastronomie voll des Lobes. Die Verantwortlichen der EWU Hessen mit dem Vorsitzenden Detlef Dichte, Kassenwart Walter Grohmann, Turnierleiter Peter Rabe und Veranstalter Frank Brüggemann verbanden das Dankeschön an den gastgebenden Verein und ganz besonders an die Organisatorin Stefanie Schad gerne mit der Hoffnung im nächsten Jahr wiederkommen zu dürfen.
 

 

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Bericht vom NRHA-/ C-/ AQ- Turnier in Weilmünster

hier klicken

 

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Erstes Westernreitturnier in Eiterfeld ein voller Erfolg

 

Am 19. + 20.Juni hatten wir auf der Reitanlage Ralf Litz das erste Westernreitturnier in Osthessen. Bei wunderschönem Wetter (außer einem kleinen Platzregen) haben jede Menge Teilnehmer und Zuschauer den Weg zu uns gefunden und unsere Erwartungen weit übertroffen. Insgesamt waren es über 100 Pferde bei ca. 260 Starts. Jeder der ein Turnier ausrichtet, weiß was für eine große Arbeit dahinter steckt. Wir möchten uns recht herzlich bei Dieter Maus und Nicole Kürschner bedanken die uns im Vorfeld mit Rat und Tat, natürlich auch während des Turniers zur Seite standen. Ein großes Lob bekamen wir auch von vielen Teilnehmern für die gute Zeiteinhaltung, tolle Reitanlage, schöne Sachpreise für die Teilnehmer usw.

Am Samstagabend hatten wir neben den vielen Prüfungen noch eine Sonderprüfung. Der Hausherr, Springreiter Ralf Litz sowie sein Reitkollege Ulrich Boethe ließen es sich nicht nehmen, tauschten kurzerhand englisch Outfit gegen Hut, Chaps und Hemd. Sie ritten auf ausgebildeten Westernpferden den Seven Oak Trail und kamen auf einen beachtlichen 3. + 4. Platz. Die Zuschauer waren außer Rand und Band. Mit dieser Stimmung ließ es sich natürlich bei Cocktails, Sekt und Bier prima feiern. Am Abend wurde noch eine Western-Modenschau gezeigt. Bei toller Musik von unsrem DJ wurde lange gefeiert was sich bei einigen Teilnehmern und Helfern erst am nächsten Morgen bemerkbar machte. Woran das nur gelegen hat?

Zur ersten Prüfung am Sonntag waren alle wieder fit und das Turnier konnte genauso gut durchgeführt werden wie am Samstag.

Vielen Dank an die Richterin Frauke Marquardt und ihrem Ringsteward Renate Maus für die Unterstützung und nützlichen Tipps.

An alle unsere Sponsoren und Helfer, ohne die so ein Turnier nicht möglich wäre. „Tausend Dank“

Nicht zu vergessen ist das Fototeam von LogoZ für tolle Turnierbilder die Ihr euch anschauen könnt unter 

www.logoz-photofx.de

Ein dickes Lob an Yvonne und Martin Wehner die dieses Turnier ins Leben gerufen haben.

Es war zwar anstrengend aber superschön! Wir sind nächstes Jahr wieder für euch da.

 

S+G Heldmann

                 Westerreitturnier Eiterfel Anstrengend aber doch schön1  

         Westernreitturnier Eiterfeld - Anstrengend aber doch schön!

 

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2. WBO Turnier des Pferdesport Knapendorfer Hof e.V.

 

Für dieses Jahr ist es geschafft. Bei strahlendem Sonnenschein am Samstag den 12.09.09 begann pünktlich um 9.00 Uhr das Reitturnier nach WBO Regeln mit Richter Hartmut Keiling. Ausgeschrieben waren Prüfungen für Turnierneulinge und noch nicht so erfahrene Reiter.

Den Anfang machten die Teilnehmer der geführten Gelassenheitsprüfung, bei der sich viele Helfer zur Verfügung stellten. Hier werden die Pferde auf ihr Temperament hin beurteilt. Sie müssen einen Hindernisparcours an der Hand ihrer Vorführer bewältigen.

Es folgten eine gerittene Gelassenheitsprüfung sowie die Dressur- und Springwettbewerbe bis zur Klasse E für Einsteiger.

43 Pferd/Reiter Kombinationen hatten an diesem Tag die Möglichkeit sich bei fairen Wettbewerben zu messen.

Dank großzügiger Sponsoren konnten sich die Teilnehmer über viele Sachpreise freuen.

Wir danken hier den Firmen Krämer Pferdesport, Landhandel Raab, Reitsport Völzing, Tierarztpraxis Stoll, Reitsport Centaurus, Karosserieinstandsetzung H&W GmbH und Elisabeth Ginkel.

Die Teilnehmer und Besucher wurden von unserer Küche mit leckerem Essen bestens versorgt.

Wir bedanken uns bei dem Richter, der viel Verständnis und Geduld aufbrachte, sowie bei Evi und Jörg Bös, die wieder ihre Anlage zur Verfügung stellten und natürlich auch bei den Helfern, ohne die es wieder einmal nicht möglich gewesen wäre, solch eine Veranstaltung stattfinden zu lassen.

 

Pferdesport Knapendorfer Hof

Weilmünster-Langenbach e.V.

Melanie Zahn

Pressewart

 

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Bericht zum Turnier in Wetter/Oberrosphe

 

Am vergangenen Wochenende fand das 4. und für diese Saison letzte Regionalgruppenturnier der Hessen in Oberrosphe statt. Das Turnier wurde im Rahmen eines C-Turniers der EWU Hessen durchgeführt und es konnten an beiden Tagen rund 100 Pferd/Reiterkombinationen begrüßt werden. Der Samstagvormittag startete mit den EWU Klassen LK5 und LK4. Am Nachmittag ging es pünktlich mit den NRHA Klassen los und diese begannen mit einer Premiere, der Sonderprüfung „Walk-Trott-Reining“, die als erster Kai Schnappinger & BH Tinker Belle mit einem Score von 64 bestritten. Danach ging es weiter mit der Klasse „Greener than Gras“, die Jörg Hoppe & Caughtchas Chex mit Score von 65 für sich entscheiden konnten. Vielen Dank an dieser Stelle an die Beiden, dass sie hierfür einen nicht unbeachtlichen Anreiseweg von über 200 km auf sich genommen haben, sowie an Lena Meinl aus Dülmen, eine Teilnehmerin unseres Jugendcamps im letzten Jahr. In der Klasse „Green Reiner“ gewannen Anika Hernold & Willy Nilly Whiz mit Score von 66. Leider gab es in der Klasse „Youth bis 18“ wieder einmal nur eine Starterin. Danke Lisa & Buddy, dass ihr euch trotzdem immer wieder motivieren und platzieren könnt. In der Sonderprüfung „Halsringreining“ konnten glücklicherweise noch vor Ort drei Starter aktiviert werden. Diese Klasse gewannen Uta Schmidt & Cisco Crystal mit einem tollen Ritt und wurden hierfür mit dem Highscore des Turniers von 69 belohnt. Auch die anschließende Klasse „Rookie“ konnten die Beiden für sich entscheiden. Der Score war 68. In der Klasse „Jackpot Non Pro“ und mit Score von 68 konnten Anika Hernold & Willy Nilly Whiz ihren zweiten Siegerpokal entgegennehmen. In der letzten Klasse des Tages, der „Jackpot Open“ gab es zwei erste Plätze. Mit jeweils Score 68,5 siegten Sandra Rückert & Dun It Exciting und Johannes Volkmuth & Spatman. Die Sieger der letzteren beiden Klassen konnten sich über nicht unerhebliche Geldpreise freuen und wie in den anderen Klassen gab es zudem auch noch schöne Sachpreise.

Einen ganz herzlichen Dank an unsere Sponsoren Krämer Pferdesport, SWS Westernhorses, Slack Clothing und Hinz Photodesign. Mit Sicherheit wird es in Kürze die Bilder auf dessen Seite (www.hintz-photodesign.de) zu sehen und bestellen geben. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir uns sehr gefreut haben, auf diesem Turnier viele „neue“ Gesichter begrüßen zu dürfen. Darüber hinaus gab es auch einige Teilnehmer, welche die Möglichkeiten nutzten, an einem Wochenende sowohl NRHA als auch EWU Klassen zu starten. Dieses gemeinsame Turnier hat wieder einmal bewiesen, dass es ein guter Weg ist. Für den einzelnen Teilnehmer eröffnen sich mehr Startmöglichkeiten, dadurch wird es eine insgesamt attraktivere Veranstaltung und letztendlich partizipieren beide Verbände davon. Auch diesmal hat die Zusammenarbeit mit der EWU Hessen wieder hervorragend geklappt und ohne „Berührungsängste“ half man sich gegenseitig bei den jeweiligen Veranstaltungen, sei es an der Meldestelle, bei der Moderation etc.

Ein großes Lob an den Veranstalter „SWS Westernhorses“, Susanne & Thomas Schnell, die eine Top-Turnieranlage präsentiert hatten, die wirklich keinerlei Wünsche offen ließ. Die Teilnehmer hatten jederzeit die Möglichkeit mindestens auf dem abgeteilten Außenplatz abzureiten, den Roundpen zu nutzen und die Halle stand – außer wenn Prüfungen in der Halle liefen – ebenfalls zur Verfügung. Der Wettergott hatte glücklicherweise weitestgehend mitgespielt und somit konnte der Großteil der Prüfungen, wie geplant, draußen stattfinden. Erfreulicherweise wurden die Prüfungen an beiden Tagen durch eine beachtliche Anzahl von Zuschauern begleitet und unterstützt.

Dabei spielte sicherlich auch das abwechslungsreiche Angebot am Essens- und Getränkestand eine große Rolle. Neben der „Standard-Brat/Rindswurst mit Pommes “ gab es Wildschweinbratwurst, Spießbraten, frische Champignons mit Soße etc. und somit viel Lob an das Catering-Team für die gelungene Abwechslung im Turnier-Speiseplan! Es gab ein Buffet mit selbstgebackenen und gespendeten Kuchen. Dankeschön an die fleißigen Bäckerinnen & Bäcker.

Vielen, vielen Dank an Silvia Petri, die somit nun alle Siegerehrungen auf unseren (direkt durch uns veranstalteten) Regio Shows durchgeführt hat! Auch Albrecht Steinbach begleitete alle unsere Turniere und zwar flexibel als Doorman oder Scribe. Danke Albrecht! Zum Abschluss möchte ich mich noch bei ein paar Turnierhelfern bedanken und zwar bei Walter Grohmann (Moderator), Henning Haak (Doorman), Manuela Grohmann (Unterstützung Meldestelle), Claudia Barghoorn (Unterstützung Meldestelle) und Helmut Müller (Turnierschmied).

 

Claudia Pock
 

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Turnierbericht Nidderau 27.+28.06.2009

 

Ich kann nur für den Samstag sprechen, aber nach dem Chaos und dem großen Zeitverzug im letzten Jahr ist ein großes Lob angesagt. Nidderau hat bewiesen, dass man aus Fehlern lernen kann.

Vor dem Turnier: Nachnennung, kein Problem (Danke!!), moderate Nenngebühren und wegen der Anfahrt lag dieser Termin nicht mit dem IRONMAN zusammen, so dass die Fahrt dort hin kein Problem war. Bei der Ankunft auf dem Höhenhof waren wir begeistert: Parken auf einer großen abgemähten Wiese (vielleicht können wir im nächsten Jahr dort auch unserer eigenes Paddock am Hänger aufbauen?). Viel Platz, super ausgeschildert, auch der Weg zur Meldestelle. Abreiten in der kleinen Halle, die super gewässert war. Kein Zeitverzug!!! Auch die große Halle war für die Prüfungen im besten Zustand und wurde zwischendurch regelmäßig abgezogen.

Birthe und ihr Team hat mit wenigen Helfern wirklich am Samstag ein tolles Turnier organisiert, bei dem es wirklich Spaß machte, zu reiten. Sogar unsere Männer, die morgens früh auf der Suche nach Kaffee waren, wurden kurzerhand von der Meldestelle versorgt Freue mich schon auf nächstes Jahr.

 

Stefanie Schad

 

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15. Westernturnier des Pferdesport Knapendorfer Hof´s

 

Zum 15. Mal fand auf dem Knapendorfer Hof vom 11.-14.6.09 das alljährliche Westernreitturnier statt.

268 Pferd-Reiterkombinationen fanden den Weg nach Weilmünster zum Wettkampf um Schleifen, Punkte und Pokalen.

Nicht nur die Hessen, sondern auch die Landesverbände Westfalen, Rheinland, Rheinlandpfalz, Baden Württemberg, Berlin/ Brandenburg und Niedersachsen/ Hannover waren auf dem Turnier vertreten.

Am Donnerstag gingen zunächst die LK 5 und LK 4 Reiter an den Start, gefolgt von den NRHA Klassen. Trotz schlechtem Wetter am Donnerstag funktionierte das sehr gut organisierte Helferteam, das versuchte, den Teilnehmern das Turnier so angenehm wie möglich zu machen.

Obwohl die Prüfungen in die Halle verlegt wurden, fand ein reibungsloser Ablauf der Prüfungen statt.

Am Freitag war der Wettergott freundlich zu uns und die Prüfungen konnten aufgrund des vielen abziehens der Außenplätze wieder draußen stattfinden.

Auch samstags und sonntags konnten die Teilnehmer ihre Prüfungen auf den Außenplätzen bei viel Sonnenschein absolvieren.

Wie in jedem Jahr wurden die Teilnehmer und Gäste von unserem Küchenteam den ganzen Tag bestens versorgt.

Die Aussteller Gugler´s Reitershop, Das Paradies für den Westernreiter,Silvernugget Pullman Western Store und Dettmer Horsedesign waren an allen vier Tagen mit vielen Reiterartikeln vertreten.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Richter Maik Stör und Evi Bös, sowie an die Ringstewardessen Carmen Vogtländer, Steffi Meschonat, Sandra Rückert und Miriam Stern, aber auch an Bit Judge Jörg Bös.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Helfern, ohne die dieses Turnier nicht möglich wäre, sowie bei den Sponsoren, die es auch in diesem Jahr möglich gemacht haben, dass wir in jeder Prüfung Geld- oder Sachpreise vergeben konnten.

Und natürlich auch ein Dankeschön an alle Teilnehmer, die zum Teil wieder lange Wege auf sich genommen haben, um bei unserem Turnier dabei zu sein und deren positive Resonanz für uns auf jeden Fall der schönste Lohn ist.

Vielen, vielen Dank und hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

 

Bei allen Prüfungen wurden von LoGo Z-PhotoFx Bilder gemacht, die man unter

www.logoZ-photofx.de käuflich erwerben kann.

Die Ergebnisse des Turnieres können unter www.ewu-hessen.de eingesehen werden.

 

Melanie Zahn

Pferdesport Knapendorfer Hof

Pressewart

 

Jrg Bs in der JUPF BA1
Melanie Zahn mit Give a Chic a Break1
Florian Erichsen in der Fhrzgelklasse1

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NRHA, EWU- C und EWU- AQ Turnier in Weilmünster

 

Ankunft am Mittwoch 10.6. gegen 18.00. Hm, keine Hinweisschilder auf Paddockplatz. Naja, dann fahren wir dahin, wo`s immer war. Total zerfurchte, aber zum Glück noch trockene Einfahrt in die Wiese. Hüfthohes Gras. Wir hoffen darauf, keine weiteren Löcher und Furchen zu treffen und halten den Schwung, bis Fahrzeug nicht mehr weiter kommt. OK. Paddock und Zelt hier!

Meldestelle. Wieder keine Schilder, aber auch die ist da, wo sie immer war.

Auf dem Weg dort hin stellt sich die Frage, findet hier ab morgen ein Turnier statt? Das Gras um die Sitzgelegenheiten am großen Reitplatz ist hoch, es sieht unaufgeräumt und verwarlost aus.

An der Meldestelle Tip gegeben, daß es Sinn machen würde Fahrgassen in die Paddockwiese zu mähen.

Die Antwort: Wir haben doch gar kein Mähwerk mehr und außerdem haben wir nicht genug Helfer.

Donnerstag. 7.00 Die Dusche ist noch abgeschlossen. Doof, wenn gegen 10 der erste Start angesagt ist und man streßfrei vorher noch frühstücken möchte. OK, dann halt ungeduscht.

Abreiten in der Halle, es regnet in strömen. Als es am schlimmsten ist, werden alle rausgeschmissen, Paid Warm Up der NRHA. Kurz drauf, als der Regen weniger wird, ok, ihr könnt wieder rein. ???

Dann kurz vor dem Start, mein Lebensgefährte schon auf dem Pferd, stellt fest: keine Starterliste in der Abreitehalle. Hinweis an Jörg Bös, daß keine da ist. Sein Kommentar: Braucht man nicht. Neuer Hinweis an ihn: Steht aber so im Regelbuch. Seine Antwort: man möge sich nicht mit ihm anlegen.

Kurz darauf die Durchsage, Starterlisten jetzt in der Abreitehalle. Wie sich herausstellt, leider die von den Nachfolgenden Prüfungen, die auch bei der Ansage gelandet sind, die jetzt die verkehrten Teilnehmer aufruft. Ich in die Meldestelle frage freundlich nach der Teilnehmerliste. Antwort: Die haben wir selber nicht. Neue Liste wird ausgedruckt und an Ansage gegeben. Ansagerin völlig verzweifelt, wieder die falsche Liste. Richter und Teilnehmer warten. Dann endlich die richtige Liste und es geht sofort los.

Abends NRHA Prüfungen. Meldestelle. Ist es möglich die Pattern in Kopie zu bekommen? Antwort: Wir haben nur einen Drucker. der ist zu langsam.

Wenigstens ist jetzt die Dusche offen. Noch gibt es warmes Wasser.

Freitag morgen. Immer noch warmes Wasser in der Dusche.

Superhorse. Regelbuch im Zelt, Pattern hängt nicht aus. Meldestelle hat keine Kopiervorlage. Ich organisiere eine von einer anderen Teilnhmerin. Mein Lebensgefährte läßt auf dem Drucker kopieren.

Zum Glück ist wenigstens die Bewirtung so gut wie gewohnt. Leckeres, abwechsungsreiches Essen, alle freundlich.

Samstag morgen. Leider nur noch kaltes Wasser in der Dusche. Nix für mich, ich bin Weichei! Also Rest vom Turnier ungeduscht, da sich das nicht mehr ändert.

Starterlisten für den Abreiteplatz hängen an der Meldestelle und sind vom Pferd aus nichr zu lesen.

Sonntag alles wie Samstag. Zu guter Letzt schaffen wir`s auch ohne fremde Hilfe aus der Paddockwiese, indem wir erst verladen, nachdem das Gespann aus der Wiese ist.

Nachdem das Startgeld höher und die Leistung dafür deutlich schlechter, als auf anderen Turnieren ist, werde ich mir das Nächstes Jahr wohl eher ersparen. Schade, ich bin immer gerne nach Weilmünster gefahren. Was mir und anderen positiv aufgefallen ist, daß Teilnehmer, die ihre Pferde zu hart abritten, auch wirklich darauf hingewiesen wurden, das bitte einzustellen zum Wohl der Pferde und um das Ansehen des Sports nicht zu gefährden.

Regina Götte

Hoffe, daß auch andere noch mutig genug sind, etwas darüber zu schreiben, auch wenn Jörg die GO richtet,

LG Regina

 

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Bericht zur 1. Regio Show auf der Reitanlage Höhenhof

 

Am vergangenen Samstag fand die 1. Regio Show der NRHA Regionalgruppe Hessen in der Saison 2009 auf der Reitanlage Höhenhof statt. Bereits am Freitag reisten einige Teilnehmer zum Workshop „Reiten unter Turnierbedingungen“ an. Hier hatten die Teilnehmer schon einmal die Möglichkeit eine Pattern unter den wachsamen Augen unseres Turnierrichters Jörg Lambert zu reiten und anschließend eine sprichwörtliche „Manöverkritik“ zu erhalten. Sicherlich eine gute Vorbereitung für den Start am nächsten Tag.

Der Samstagmorgen ging dann planmäßig um 9.00 Uhr mit dem Paid-Warm Up los.

Anschließend startete die erste Klasse „Youth bis 18“ mit 5 Teilnehmern. Diese Klasse konnten Nina Bauer und Cielos Blueboy mit einem Score von 70, knapp vor Laura Stein mit SR Frosty Smoke und einem Score von 69,5, für sich entscheiden.

In der Klasse „Greener than Gras“ starteten 4 Teilnehmer, jedoch konnten sich nur Denis Herrmann und Jasper einen Score erreiten und gewannen diese Klasse mit einer 65,5. Die Klasse „Green Reiner“ konnten Manuela Grohmann und Rico Doc Flash mit einem Score von 66 für sich entscheiden. Hier waren insgesamt 5 Teilnehmer am Start.

In der anschließenden Klasse „Rookie“ gingen die Starterzahlen mit 15 Teilnehmern dann deutlich nach oben. Diese Klasse konnten Sandra Rückert und Dun It Exciting mit einem Score von 69, gefolgt von Detlef Dichte und Quixotes Hot Peppy, sowie Britta Krönung mit King Badgers Hickory, mit jeweils einem Score von 68, gewinnen.

Nach der Mittagspause startete dann die Sonderklasse „Halsringreining“ mit 6 Teilnehmern. Diese Prüfung erfreut sich nicht nur an einer steigenden Starterzahl. So reisten z. B. Nicole Brunnett und ihre Stute Speedy Two D Chex extra für diese Prüfung aus dem 130 km entfernten Rimbach an. Diese Klasse dominierte wie bereits im vergangenen Jahr Susanne Schnell mit einem Score von 70. Diesmal musste jedoch ihr Pferd John JJ Tucker kurzfristig einspringen, da sich der Hengst Little Nic Tari derzeit auf „Deckurlaub“ befindet. Den 2. Platz in dieser Klasse teilten sich Nina Bauer und Cielos Blueboy mit Bianca Wörle und Robin. Beide erritten einen Score von 69.

Mit der anschließenden Klasse „Jackpot Open“, ging mit 22 Startern die stärkste Teilnehmerklasse des Turniers an den Start. Kurzfristig meldete Alexander Ripper aus Fahrenbach seine Teilnahme mit zwei Pferden in dieser Klasse an. Es freut uns sehr, dass auch im Rahmen eines Regioturniers Pferde vorgestellt werden, die ebenfalls im internationalen Sport erfolgreich laufen. An dieser Stelle auch vielen Dank an die Besitzer der Pferde, Jürgen Maibaum (Besitzer von „Sailcommander“) und Wolfgang Müller (Besitzer von „Wild At The Bar“). Der Sieg in der Klasse „Jackpot Open“ ging dann auch an Alexander Ripper und Sailcommander. Die Beiden erritten mit einem Score von 71 den Turnier-Höchstscore. Den 2. Platz mit einem Score von 70,5, mussten sich Alexander Ripper und Wild At The Bar mit der erfolgreichsten Non-Pro-Reiterin dieses Turniers, Uta Moll und Zips Red Sugar, teilen.

In der nächsten Klasse „Non Pro“ scorten Uta Moll und Zips Red Sugar wiederum eine 70,5. Na wenn das keine konstante Leistung ist! Der 2. Platz ging mit einem Score von 69,5 an Laura Stein und SR Frosty Smoke. In dieser Klasse starteten insgesamt 18 Teilnehmer.

Abgerundet wurde das Turnier mit der Klasse „Open“. In dieser Prüfung starteten 8 Teilnehmer. Diese Klasse gewannen letztendlich Oliver Müller und der Quarab Nahbay Ibn Tyshino mit einem Score von 69. Auf Platz 2 und ebenfalls mit einem Score von 69 kamen Bianca Wörle und Robin.

Wie man an den Scores erkennen kann, haben wir uns auf einem recht hohen Niveau bewegt. Beachtlich ist auch der Anreiseweg, den einige Teilnehmer hierfür in Kauf genommen haben wie z. B. Kai Nehring aus Unna oder Heike Winter aus Karlsruhe. Hier noch einmal vielen Dank, dass sie unser Turnier durch ihre Teilnahme bereichert haben.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Helfern für den reibungslosen Ablauf bedanken. Personen hervorzuheben ist zwar gefährlich, weil man u. U. den Ein oder Anderen vergisst. Trotzdem möchte ich mich noch einmal ganz besonders bei einigen Helfern bedanken, als da wären:

Unsere unermüdliche Turniersprecherin Eva Feix, die immer die richtigen Worte fand. Doorman Albrecht Steinbach, der den ganzen Tag wie ein Fels in der Brandung 'the door' hütete. Richard Böttinger, der als Schreiber den Richter unterstützte und korrekt die Score Sheets ausfüllte. Natürlich auch unserem Judge, Jörg Lambert, dass er zudem auch bereit war, bereits am Freitag für den Workshop anzureisen und diesen durchzuführen. Silvia Petri und Jacqueline Töpfer, die unermüdlich alle Stellen mit Starterlisten etc. versorgten und die Siegerehrungen durchführten. Bei Katja Reul, die immer prompt zur Stelle war um die Halle abzuziehen. Martin Dott, unseren Turnier-Hufschmied, der sich zudem im Vorfeld tapfer mit der Beschilderungsbürokratie auseinandergesetzt hat. Und last but not least bei Tommy Schnell, der immer bereitwillig und sofort an allen erforderlichen Stellen einsprang.

Vielen Dank auch an unseren Turnierfotografen Kurt Zuter. Wer es auf dem Turnier nicht geschafft hat bei Moni Zuter vorbeizuschauen: Die schönen Bilder können in Kürze auf deren Website http://www.logoz-photofx.de angesehen und bestellt werden.

Vielen Dank auch noch einmal an alle Aussteller und Sponsoren, die unser Turnier mit schönen Geld- und Sachpreisen unterstütz haben.

 

Claudia Pock

 

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Erfolgreiche Hessen

auf dem Mannheimer Maimarkt

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                                                               Foto: Dr. Uta Moll

Am Sonntag, den 26.April öffnete der Mannheimer Maimarkt seine Pforten für die Westernreiter. Zwischen Verkaufsständen, Messe und Viehschau wurde um 11 Uhr auf dem Reitplatz hinter der großen Arena der Dresdner Bank Reining Cup des EWU Special Events durchgeführt. Dort konnte man bei traumhaftem Sonnenschein ein hochkarätiges Starterfeld mit 20 Teilnehmern bestaunen. Aus Hessen waren der erfolgreiche Open-Reiter und Vorjahressieger Alexander Ripper mit 3 Pferden und einer der wenigen Nicht-Profis Frederyk Schikora mit seinem Wallach „Pride of Pepper“ am Start. Des Weiteren waren unter anderen die Trainer Maik Bartmann, Oliver Wehnes, Gabor Stepper, Nina Lill, Patrick Sattler, Susanne Schnell und Jörn Tönsmann angereist. Jeder Teilnehmer wurde vor seinem Start mit seiner bisherigen reiterlichen Erfolgsgeschichte und den Erfolgen des Pferdes angesagt. Die Sprecherin erklärte auch das Bewertungssystem mit allen Zusatz- und Strafpunkten der Reining so, dass es für alle Laien gut verständlich war.

Es wurden spektakuläre Ritte mit rasanten Zirkeln, sagenhaften Spins und wahnsinnigen Stopps gezeigt, die den Zuschauern einen tollen Eindruck vom Reiningsport par excellence vermittelten.

Am Ende entschied Nina Lill aus Börsborn mit einem Score von 73,5 die Prüfung für sich und freute sich über ein Preisgeld von 900€, eine Bronzetrophy, ein Maimarkt-Buckle und eine Maimarkt-Decke für ihr Pferd.

Die Ergebnisse im Überblick:

1. Platz - Lill, Nina auf Chickle Me Please, Score 73,5

2. Platz - Ripper, Alexander auf Okie Jo Lil, Score: 72

3. Platz - Lill, Nina auf RS Bon Ton Jac, Score: 71,5

3. Platz - Ripper, Alexander auf Solanoswarlee Boy, Score: 71,5

5. Platz - Bartmann, auf Mega Surprise, Score: 71

6. Platz - Wehnes, Oliver auf Pepperlou Jackie, Score: 70,5

7. Platz - Schikora, Frederyk auf Pride of Pepper, Score: 69,5

7. Platz - Ripper, Alexander auf Sailcommander, Score: 69,5

 

Vielen Dank an alle hessischen EWUler, die zum Anfeuern auf das Maimarktgelände gekommen sind! Sicherlich hat das deutlich zur Motivation unserer beiden Reiner beigetragen. Wir hoffen, dass ihr den Tag genauso schön erlebt habt, wie wir.

 

Viele Grüße, Bianca und Frederyk

 

Nachtrag:

Herzlichen Glückwunsch auch an die hessischen Platzierten in den anderen Disziplinen:

 

Maja Franke auf GMG Blueeyd Sally:     2. Platz Superhorse, 5. Platz Trail, 3. Platz Horsemanship,

                             6. Platz Pleasure, 1. Platz Western Riding,

Eva Ude auf Bayoto Peppy Son:        5. Platz Superhorse

Britta Gakenheimer auf Docs Just in Peppy: 7. Platz Trail

 

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EWU Hessen-Reiter erfolgreich auf der

Hauptschau Q8 in Aachen

 

Auf der DQHA Hauptschau Q 8 in Aachen belegte die EWU-Hessen Reiterin Laura Stein aus Wehrheim im Taunus mit ihrem Wallach “SR Frosty Smoke” den 9. Platz im Finale der FN Deutsche Meisterschaft Junioren Reining mit einem Score von 199 Punkten. Bereits am Tag zuvor hatte sie sich im Goround mit einem Score von 201,5 Punkten für dieses Finale qualifiziert.

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In der Klasse International DQHA Champion Reining Amateur verpasste Tanja Stein auf “Tigers Dancing Fairy” leider ganz knapp den 3. Rang. Auch für diese Klasse hatte sie sich am Dienstag mit einem erfolgreichen 6. Platz qualifiziert.

In der Novice Amateur Reining kam Tanja mit ihrer Stute am Montag auf den 2. Platz mit einem Score von 138,5 Punkten.

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Regina Götte, die sich mit “Double Oak Lightning” für die FN Deutsche Meisterschaft Senioren Reining qualifiziert hatte, schied leider im Vorlauf am Freitag mit einem Score von 206,5 Punkten aus und kam somit nicht ins Finale.

In der Senior Western Riding Open konnte sich Regina mit ihrer Stute zwar am Montag für das Finale in dieser Klasse qualifizieren, leider kam sie am Freitag dann nur auf den 9. Platz.

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH EUCH ALLEN!!!

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NRHA Hessen holt 6. Platz mit EWU Reitern

 auf dem Regiocup in Kreuth

 

Im Rahmen der NRHA Breeders Futurity, dem größten Reining-Event Deutschlands, wurde am Samstag, den 11.10.08 vor den Finals der 4 jährigen Non Pro und Open-Bit-Klassen der NRHA-Regiocup ausgetragen. Die riesige Ostbayernhalle in Rieden/Kreuth war gut gefüllt und eine Menge Hessen waren zum Anfeuern angereist! Der Regiocup ist vergleichbar mit den Mannschaftsklassen auf der German Open. Auch hier starten die einzelnen Regionalgruppen in der Jugend-, der Rookie-, der Non Pro- und in der Openklasse gegeneinander.

Für Hessen gingen der erfolgreiche EWU Hessen-Reiter Frederyk Schikora mit “Pride of Pepper” in der Non Pro, die auch stets erfolgreiche EWU Rheinland-Pfalz-Reiterin Nina Bauer mit “Cielos Blue Boy” in der Youth, in der Rookie Lisa Petri mit “Poco Royal Cody”, die im nächsten Jahr in den Jugendklassen der EWU Hessen zu sehen sein wird, und in der Open Oliver Müller mit “Nahbay Ibn Tichyno” an den Start.

Durch die hervorragenden Leistungen unserer Hessen in der Jugend-, der Rookie- und der Non Pro-Klasse errang die Regionalgruppe am Ende einen guten 6. Platz. Dabei kam Frederyk Schikora in der Einzelwertung auf den 3. Platz, Lisa Petri und Nina Bauer in der Einzelwertung ihrer Klassen jeweils auf den 5. Platz.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Nummer

Name

Pferd

Klasse

Score

Hessen

 

 

 

 

328

Petri, Lisa

POCO ROYAL CODY

Rookie

198,5

329

Bauer, Nina

CIELOS BLUE BOY

Youth

202,0

330

Schikora, Frederyk

PRIDE OF PEPPER

Non Pro

206,0

331

Müller, Oliver

NAHBAY IBN TISHYNO

Open

0

 

Einzelergebnisse aller Regio-Gruppen hier klicken

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WBO in Weilmünster

 

für Turnierbericht hier klicken

 

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Überstunden im Sattel - das Westernturnier vom Höhenhof

(von Henning Haak)

 

Alle Highlights vom Wochenende 5. und 6. Juli 2008

Mit genau 344 Starts war das Westernreitturnier auf dem Höhenhof in Ostheim/Nidderau die erfolgreichste Veranstaltung seit der Erstauflage vor 7 Jahren. Damit ist das Höhenhof-Turnier auf dem besten Weg, das größte Western- und Freizeitreiterturnier in ganz Hessen zu werden. "Wenn sich der Trend im nächsten Jahr fortsetzt, werden wir mit der Veranstaltung schon freitags beginnen" so Birthe Klaholz von der Turnierleitung. Traditionell waren die Prüfungen des rasseunabhängigen Verbandes der EWU (Erste Westernreiter Union) stark besetzt. Zum einen ist das Höhenhof-Turnier Teil der so genannten Hessen-Trophy, bei der zum Jahresende die jeweiligen Champions gekürt werden. Zum anderen lockten vor allem Einsteigerklassen, bei denen der Reiter auch ohne EWU-Mitgliedschaft starten konnte.

Zusammengelegt: EWU-Klassen und Reiningprüfungen der NRHA Hessen

Ein weiteres attraktives Angebot war die ins Turnier integrierte Regio-Show der NRHA, der National Reining Horse Association, die mit 79 Startern bis unters Dach ausgebucht war. Besonders auffällig war die große Zahl der jugendlichen Reiter. Am letzten Wochenende im Juli findet übrigens ein so genanntes Youth Camp statt. "Damit wollen wir dem Nachwuchs optimale Trainingsmöglichkeiten anbieten" erklärte Claudia Pock, Vorstand der NRHA Regionalgruppe Hessen. "Zuschauer sind natürlich herzlich willkommen!" Eine neue Dimension des Sponsorings ermöglichte die Ausschüttung von Geld- und Sachpreisen in beachtlicher Höhe. Insgesamt wurden etwa 2.000 Euro als Preisgelder und in Form von hochwertigen Sachpreisen vergeben. Hauptsponsor war neben der DHL Express die Niederlassung der Mercedes Benz AG Frankfurt/Offenbach, die dem interessierten Besucher zwei ausgestellte Mercedes PKW zu Probefahrt-Terminen anbot. Weitere Sponsoren waren die Firmen Sliders Western Equipment, Krämer Pferdesport, LoGoZ-PhotoFX und IFM Dienstleistungs GmbH.

"Das Leistungsniveau ist insgesamt erheblich gestiegen" lobte die Richterin Birgit Bayer, die zusammen mit der Schreiberin Eva Ude einen wahren Marathon absolvierte: 14 Stunden am Samstag, gefolgt von 11 Stunden am Sonntag. Aus ihren eigenen Erfahrungen als Turnierreiter wissen sie, dass sich die Teilnehmer jederzeit auf ihr Urteil verlassen können müssen. "Hut ab" war auch der einhellige Tenor unter den Reitern "trotz Richten im Akkord immer noch voll dabei und gute Laune – das sieht man selten!"

Knapp am Besucherrekord vorbei!

Nach geschätzten 300 Besuchern am Samstag hofften die Veranstalter auf einen neuen Zuschauerrekord. Leider wurde der durch deutlich kühlere Temperaturen am Sonntag verhindert. Trotzdem zeigte sich Erhard Reul sehr zufrieden, der mit seiner Familie den Höhenhof als einer der ersten Westernreitställe in Hessen aufgebaut hat: "Gerade Familien mit Kindern fühlen sich bei uns besonders wohl!" Um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Jung und Alt gleichermaßen Rechnung zu tragen, wurde erstmalig in diesem Jahr ein großzügiges Gastrozelt errichtet. Neben gut gekühlten Getränken servierte das Team um Michael Trost aus Gedern eine gelungene Auswahl an Snacks und Speisen zu ausgesprochen familienfreundlichen Preisen. Eine wohltuende Ausnahme zu den häufig übertriebenen Preisen andernorts.

Westernreiten weiter auf dem Vormarsch!

Wer sich als Zuschauer ein Bild über die vielfältigen Möglichkeiten des Westernreitens machen wollte, hatte an beiden Tagen ausreichend Gelegenheit. Gelassen und dennoch hoch konzentriert präsentierten Pferd und Reiter wie man schwierige Hindernisse passiert oder sich in einer Gangprüfung von seiner Schokoladenseite zeigt. Doch spätestens wenn man das gleiche Paar in der Reining mit seinen rasanten Manövern wie dem Sliding Stop aus vollem Galopp sieht, wird klar, dass Westernreiten wenig mit dem Verkleiden zum Cowboy zu tun hat, sondern als ernstzunehmende Spielart des Reitsports seinen Platz neben Springen und klassischer Dressur gefunden hat.

Wir gratulieren zum Erfolg!

Die erfolgreichsten Reiter an diesem Wochenende waren Silvia Reindl (EWU), Virginia Weber (EWU) und Susanne Schnell (NRHA). "Herzlichen Glückwunsch!" auch von unserer Seite.

Regelrecht zügellos endete das Turnier am Sonntag mit der Sonderprüfung "Halsring-Reining". Insgesamt 3 Starter wagten sich an diese schwierige Disziplin, in der die Pferde ohne Zaumzeug und Gebiss lediglich mit einem Halsring vorgestellt werden. Sieger wurde die am Höhenhof ansässige Westerntrainerin Susanne Schnell. Mit dem Hengst Little Nic Tari überzeugte sie nicht nur die begeisterten Zuschauer, sondern sicherte sich mit einer Wertung von 71,5 den höchsten Score des Turniers.

Halsring

Tolle Ritte, tolle Stimmung!

Das Höhenhof-Turnier hat sich über die Jahre hinweg zu einem professionell organisierten Western-Event entwickelt, dass mit Leistung und guter Laune weithin überzeugt.

Vielen Dank an das Fototeam LogoZ für die wunderbaren Bilder! Link zu allen Turnierfotos hier unter “Fotos”

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Impfpflicht für Turnierpferde nach Richtlinien der LPO für 2008

 

Für jedes Turnierpferd muss ein vollständig ausgefüllter Equidenpass mitgenommen werden.

Das Diagramm muss ausgefüllt und der Equidenpass muss vom Besitzer unterschrieben sein. Das Pferd muss aktiv durch einen Nummernbrand oder einen Transponder (Chip) gekennzeichnet sein.

Nach LPO besteht eine Impfpflicht gegen Influenzaviren. Die Grundimmunisierung umfasst drei Impfungen. Der Abstand zwischen 1. und 2. Impfung beträgt 28 bis 58 Tage. Die dritte Impfung erfolgt nach 6 Monaten +/- 28 Tagen. Wiederholungsimpfungen müssen dann alle 6 Monate +/- 21 Tage erfolgen.

Ein Turnierstart ist möglich, wenn bei einer Grundimmunisierung die ersten beiden Impfungen durchgeführt wurden und die zweite Impfung mindestens 14 Tage vor einem Turnierstart erfolgte. Die dritte Impfung einer Grundimmunisierung muss 14 Tage vor einem Turnierstart erfolgen. Wiederholungsimpfungen müssen mindestens 7 Tage vor einem Turnierstart erfolgen. Eine Impfung gegen Herpesvirusinfektion wird von der FN dringend empfohlen. Ein Impfschutz gegen Tetanus sollte selbstverständlich sein.

Die Influenza-Impfung ist bei Turnierpferden seit Einführung des Equidenpasses dort zu dokumentieren. Zuvor wurden durchgeführte Impfungen auch bei Turnierpferden im Impfpass vermerkt. Der Tierarzt ist angehalten, die in der Vergangenheit regelmäßig durchgeführten Impfungen durch einen Eintrag in den Equidenpass zu übertragen.

 

Impfungen

Influenzavirus

Die Virusinfektionen der Atemwege zählen zu den infektiösen Faktorenerkrankungen. Die wichtigsten Viren. hierbei sind die Influenzaviren sowie die Herpesviren des Pferdes. Gegen beide Virusgruppen existieren Impfstoffe, mit denen wirkungsvoll Immunpräventive betrieben werden kann. Zur Verleihung einer belastbaren Immunität gegenüber dieser wichtigsten Atemwegsinfektion des Pferdes ist dieses in einem permanenten Impfzyklus zu halten. Dieser beginnt mit der Durchführung der Grundimmunisierung im fünften Lebensmonat des Fohlens oder noch später. Die Grundimmunisierung besteht aus zwei Impfungen im Abstand von sechs bis acht Wochen und muss gefolgt sein von einer dritten Impfung ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung. Wichtig ist, die Fohlen nicht zu früh zu impfen, da zum einen mütterliche Antikörper aus dem Kolostrum von geimpften Stuten oder von Influenza-infizierten Stuten, über den sechsten Monat hinaus im Fohlen persistieren und den Impferfolg gefährden können. Dringend sind Wiederholungsimpfungen im Abstand von sechs Monaten zu empfehlen.

Herpesvirus

Neben den Influenzaviren, spielen die Herpesviren des Pferdes eine besondere Rolle. Zur sinnvollen Prävention von Atemwegsinfektionen gehört neben der Impfung mit Pferdeinfluenzaimpfstoffen auch die Impfung mit Equinen Herpesviren der Typen EHV 1 und EHV 4. Mit derartigen Impfstoffen sollten Fohlen ebenfalls erstmals im Alter des 5. Lebensmonates grundimmunisiert werden, wobei die 2. Impfung im Abstand von 6 - 8 Wochen nach der ersten Impfung durchgeführt wird. 6 Monate nach der 2. Impfung erfolgt die 3. Impfung. zum Abschluss der Grundimmunisierung. Wiederholungsimpfungen werden in 6-monatigem Intervall durchgeführt.

Wundstarrkrampf (Tetanus)

Der Erreger des Wundstarrkrampfes lebt immer in der Umgebung des Pferdes und ist in infektionstüchtigem Zustand ständig präsent. Die Schutzimpfung gegen den Wundstarrkrampf ist eine der wirkungsvollsten Schutzimpfungen in der Pferdemedizin, jedes Pferd sollte aufgrund der permanenten Infektionsgefahr gegen Tetanus schutzgeimpft sein. Werden Fohlen im Alter des 6. Lebensmonates grundimmunisiert, reagieren sie mit einer Immunantwort, die Schutz über die Dauer eines weiteren Jahres verleiht. Das Intervall zwischen den beiden Impfungen der Grundimmunisierung sollte dann etwa 8-10 Wochen betragen. Die erste Wiederholungsimpfung erfolgt ein Jahr nach dieser Grundimmunisierung, weitere Schutzimpfungen erfolgen in 2jährigem Intervall.

Tollwut

Die Tollwuterkrankung beim Pferd ist ein individuelles Ereignis, da nur das vom infizierten Fleischfresser (Fuchs, Hund) gebissene Pferd erkrankt, die Infektion per Kontakt jedoch nicht auf weitere Pferde überträgt. Pferde in Weidehaltung mit Tollwutexposition, speziell bei Offenhaltung, sollten gegen Tollwut schutzgeimpft werden. Fohlen können ab dem abgeschlossenen 4. Lebensmonat zu jedem Zeitpunkt in ein Immunisierungsprogramm einbezogen werden. Zur Erzielung eines belastbaren Impfschutzes für die Dauer eines Jahres - auch beim Erstimpfling - genügt eine einzige Impfung pro Jahr.

 

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Turniersportanalyse 2007 der verschiedenen Turnierverbände

 

Erste Westernreiter Union (EWU) und Deutsche Quarter Horse Assn. (DQHA)

Die beiden Big Player im sportlichen Vergleich

(Quelle: www.wittelsbuerger.com)

Sie ist der größte Verein, gemessen an den Mitgliedern, rund 7.000 Westernreiter sind in der Ersten Westernreiter Union (EWU) organisiert. Damit hat sie mehr Mitglieder in Deutschland als der größte Rasseverband der Welt, die American Quarter Horse Association (AQHA; 6.000 Mitglieder), und deren Affiliate, die Deutsche Quarter Horse Assn. (DQHA; 5.085 Mitglieder).

Beide Verbände, EWU und DQHA, existieren seit den 70er Jahren. Die Deutsche Quarter Horse Assn. wurde 1975 gegründet, die EWU drei Jahre später, 1978. Die EWU schloss sich bereits 1993 der FN an, die DQHA folgte in diesem Jahr nach, diese allerdings als Zuchtverband.

 

Dennoch könnte der Werdegang der beiden größten deutschen Westernverbände unterschiedlicher kaum sein. Während die DQHA sich mehr um das Premiumsegment im Sport kümmert wollte, überließ man der EWU zunächst gerne das Feld der Freizeitreiter und Haflingerbesitzer.

Das hatte zur Folge, dass sich zwei Paralleluniversen im Westernsport etablierten – die EWU-Reiter auf der einen Seite, die AQHA-Reiter auf der anderen Seite. Der gegenseitigen Freundlichkeiten untereinander gab immer zuhauf, Sticheleien über die „pleasurenden Kaltblüter“ einerseits und die „arroganten Viertelpferd-Reiter“ andererseits sind jedem geläufig und werden genauso gepflegt wie negiert.

Aber was macht den EWU-Sport aus, der sich zunehmend emanzipiert und vor kurzem mit der Entscheidung, keine dreijährigen Pferde mehr im Sport zuzulassen, für ein mittleres Beben in der Branche gesorgt hat?
Und wie groß sind die Unterschiede wirklich zwischen dem Sport der rasseoffenen EWU und dem Quarter Horse-Sport in Deutschland?

Erstmals ist es wittelsbuerger.com nun möglich, dank der Mithilfe der beiden großen deutschen Verbände, einen direkten Vergleich anzustellen zwischen dem Sport in der EWU und dem AQHA-Sport.

Basis für die vorliegende Betrachtung sind die Turnierdaten der EWU, die uns durch die Geschäftsstelle in Warendorf zur Verfügung gestellt worden sind, sowie die Turnierstatistik 2006 der AQHA und Daten der DQHA.

 

Der EWU-Sport

Als rasseoffener Reitverband verfügt die EWU naturgemäß über deutlich weniger Disziplinen als jeder Rasseverband. Klassen wie Halter, Hunter Under Saddle oder Ranchhorse Versatility sucht man hier vergebens.

Die EWU-Disziplinen werden in verschiedene Leistungsklassen (LK 1-5) unterteilt, die auf einem Punktesystem beruhen, das dem Allaroundsystem der AQHA ähnelt. Für jeden geschlagenen Teilnehmer in der Platzierung gibt es einen Punkt plus 1 Punkt in der vorgesehenen Platzierung. Zusätzlich werden Platzierungen auf Landes- oder Bundesmeisterschaften multipliziert.

Während die LK 5 für den Einstieg in das Turnierreiten vorgesehen ist, ist die LK1 die höchste Leistungsklasse. Und noch etwas zum Umgewöhnen: Jugendliche finden sich nicht in einer einzelnen Division wieder wie bei der AQHA, sondern mit dem Kürzel B in allen Leistungsklassen von 1 bis 5.

Ein Beispiel: Die Klasse LK 3 kann es für Jugendliche geben (LK 3 B) oder für Erwachsene (LK 3 A).

 


Der AQHA-Sport

Bei der AQHA existieren drei „Leistungsklassen“ – Open für alle Reiter, Amateur für nichtberufliche Vorsteller und Youth für die Jugendlichen. Mit Hinblick auf die Einsteiger wurden vor einigen Jahren die Bereiche Amateur und Youth noch in die Divisions Novice Amateur und Novice Youth unterteilt, bei der Reiter bis zu einer erreichten Punktzahl startberechtigt sind.

Eine Qualifikation für eine Deutsche oder Europameisterschaft findet nicht statt, für die AQHA World Show (in den USA) gibt es für jede Klasse eine bestimmte Mindestpunktzahl, die erreicht werden muss, um daran teilnehmen zu können.

Als Zuchtverband verfügt die AQHA über wesentlich mehr Disziplinen. Dazu gehören die Halterklassen sowie eine Vielzahl von English Classes (Hunter, Jumping) und Rinderklassen (Ranchhorse Versatility, Roping).

Hätten Sie´s gedacht? Jedes fünfte Quarter Horse ist im EWU-Turniersport!

Bei der Analyse auf Basis der Informationen, die uns EWU, AQHA und DQHA zur Verfügung stellten, kam Erstaunliches heraus, und das begann schon bei den Rahmendaten.

Von den 13.016 erfassten Pferden im EWU-Turniersport zählen über die Hälfte zu den klassischen Westernpferderassen - 5.008 Quarter Horses, 1.295 Paint Horses und 632 Appaloosa. Interessant dabei: jedes fünfte in Deutschland lebende Quarter Horse findet sich also im EWU-Turniersport wieder.



Die Mitgliedsstrukturen – DQHA stark in Bayern, EWU in Baden-Württemberg

Eines kristallisiert sich deutlich heraus beim Vergleich der Mitgliedszahlen beider Verbände: Westernreiten findet im Süden statt. DQHA und EWU haben die meisten Mitglieder im Süden Deutschlands und die wenigsten im Osten. Bei der Rangfolge der Regionen gibt es keine Unterschiede – Süd, West, Nord, Ost, ein sicheres Indiz für die Verbreitung des Westernreitsports in den Regionen Deutschlands.

Bei der Feinanalyse nach den einzelnen Bundesländern zeigen sich aber die unterschiedlichen regionalen Erfolge der beiden großen Verbände. Während in Baden-Württemberg die EWU mehr als doppelt so viele Mitglieder wie die DQHA zählt, ist es in Bayern genau umgekehrt. Alleine in Hessen herrscht eine Parisituation.

Bei der relativen Verteilung der Regionen zeigt sich besonders die Stärke der EWU im Norden und Osten Deutschlands:

 

Anmerkung: Die Verbände haben eine unterschiedliche Differenzierung der Regionen. Während die EWU in Rheinland und Westfalen differenziert, wird bei der DQHA eine Regionalgruppe NRW geführt. Wir haben dieses bei der Darstellung berücksichtigt und daher für Nord eine einzige Summe gebildet, da hier die größten Unterschiede zwischen DQHA und EWU bestanden.


Doppelt so viele Turniere und doppelt so viele Starts bei der EWU - mindestens

Insgesamt verzeichnet die EWU auf den 107 Turnieren im letzten Jahr fast doppelt so viele Starts wie der Quarter Horse-Sport, der 65 AQHA-Shows an 33 Orten verzeichnete. Den 17.153 AQHA-Starts stehen 27.231 Starts in den EWU-Klassen entgegen.

Davon finden 32% auf 22 A-Turnieren (Turniere mit Qualifikation zur DM),

weitere 15% auf 11 B-Turnieren (Landesverbandsmeisterschaften) und

53% auf den 74 C-Turnieren (Landesverbandsturniere) statt.

Die tatsächliche Differenz zwischen den EWU- und AQHA-Reitern dürfte allerdings noch stärker ausfallen aufgrund von zwei Merkmalen:

  • AQHA-Reiter werden oft mehrfach gezählt, denn sie reiten überwiegend in Zweifach-, Dreifach oder Vierfachshows, womit aus einem Starter gleich vier Starts werden können.

     
  • EWU-Reiter starten deutlich regionaler als AQHA-Reiter, da ihr System überregionale Turnierteilnahmen recht unattraktiv macht. AQHA-Reiter ziehen dagegen vermehrt „durch die Lande“, die Pilgerreisen nach Kreuth oder Wenden seien nur zwei von vielen Beispielen.
     
  • Deutliche regionale Unterschiede

Besonders stark ist der EWU-Sport in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen vertreten, 55% aller Starts finden in diesen Bundesländern statt.



Der Quarter Horse-Sport findet in Kreuth statt

Ein ganz anderes Bild zeichnet sich im Quarter Horse-Sport ab, hier findet jeder zweite Start in Bayern statt, vor allem dem Turnierzentrum Kreuth kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Mit dem Wechsel der Turniere von Vaterstetten nach Kreuth und dem Ausfall des JOMM Ranches-turnier in Großwallstadt in diesem Jahr wird sich die Situation dort noch verstärken.

Signifikanter Unterschied zwischen EWU- und AQHA-Sport: der Turniersport der EWU steht geographisch betrachtet auf einem ungleich breiteren Fundament als der AQHA-Sport.

Denn während die EWU durch ihr Qualifikationssystem zur Deutschen Meisterschaft gezwungen ist, in nahezu allen Bundesländern Turniere anzubieten, konzentrieren sich die AQHA-Turniere auf lediglich acht Bundesländer, 90% aller Starts finden in drei Bundesländern statt: Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Zum Vergleich: Bei der EWU finden 90% der Starts in 10 Bundesländern statt.

W. Pleasure ist die beliebteste EWU-Disziplin

Vier Disziplinen sind besonders beliebt im EWU-Sport, 87 % aller Starts entfallen auf sie: W. Pleasure, (24%), W. Horsemanship (23%), Trail (22%) und Reining (17%).

 

Dabei wird die W. Pleasure als Gruppenklasse dennoch von den EWU-Reitern nicht als klassische Einsteigerdisziplin verstanden. Zwar entfallen 59% aller Pleasure-Starts auf die C-Turniere, allerdings entfallen auch 59% aller Turniere auf diese Landesverbandsturniere.

Nur noch 4% der Starts werden in W. Riding gemacht, Jungpferde, Superhorse und Showmanship folgen auf den Plätzen.

Die meisten Starts finden, statistisch gesehen, in der Jungpferde-Prüfung statt, 10,5 Starts je Prüfung sind dort zu verzeichnen. Etwas mehr als in der W. Horsemanship (10,3) und der W. Pleasure (9,5).

Mehr Profis bei der AQHA, mehr Amateure und Jugendliche bei der EWU
 

Beim Vergleich der Leistungsklassen der EWU mit den Divisions der AQHA wird deutlich, dass der Anteil der Openstarts bei der AQHA deutlich höher ist als bei der EWU, diese hingegen mehr Amateur- und Jugendstarts verzeichnet.

39% beträgt der Openanteil bei der AQHA, 16% bei der EWU.

Allerdings sei hier angemerkt, dass eine saubere Überleitung von AQHA- zu EWU-System nicht möglich ist. Während die Pofis bei der AQHA in der Openklasse starten müssen (und Amateure können), müssen Starter der EWU Leistungsklasse 1 erst die Qualifikation für einen LK1-Start durch das Sammeln von Punkten nachweisen, (Semi-) Profis findet man bei der EWU, wie starke Amateure, durchaus in den LK 2 oder LK 3.

Die Vielfalt der EWU-Leistungsklassen (LK1 A - LK5 B) mag auf den ersten Blick verwirrend sein, führt aber letztendlich dazu, dass unterschiedliche Reitniveaus etwas feiner differenziert und damit die Teilnehmerfelder etwas homogener sind. Mit einer geplanten Einführung von Leistungsklassen für die Pferde wird diese Differenzierung, ganz nach klassischer Lesart, auf das Pferdematerial erweitert. 

Zusammengefasst gesagt,

hat der AQHA-Sport in Deutschland einen ungleich größeren blinden Fleck als der EWU-Sport, der in doppelt so vielen Bundesländern stattfindet und doppelt so viele Starts verzeichnet.

Die führende Rasse im EWU-Sport ist das Quarter Horse, besonders beliebt sind W. Pleasure und W. Horsemanship.

Die EWU hat einen höheren Amateuranteil, bei dem QH-Sport überwiegt der Profianteil deutlich.

Fazit

1.      Es gibt mehr Gemeinsamkeiten zwischen EWU und DQHA, als manchem eigentlich bewusst und/oder lieb ist.

  • Beide Verbände haben eine eigene, nahezu in sich geschlossene Zielgruppe, die aber das gleiche tut – Westernreiten. Die kann die Trennung nicht immer verstehen – und will es manchmal auch nicht, besonders Ein- und Umsteiger.
  • Die führende Rasse im EWU-Sport ist das American Quarter Horse – die Rasse, der sich die DQHA verschrieben hat.
  • Zwei der „klassischen“ Quarter Horse-Disziplinen gehören zu den beliebtesten EWU-Disziplinen, W. Pleasure und Reining. Und dafür gibt es in Deutschland auch eigene Rasse- und Zuchtverbände, die NSBA und die NRHA.
  •  
  • 2.      Die Unterschiede zwischen EWU und DQHA bergen großartige Synergien – man sollte sie nur heben (wollen). 
  • Der Amateur- und Jugendbereich ist im EWU-Sport stärker ausgeprägt, im Quarter Horse-Sport ist es der Profibereich. Eine Zusammenarbeit in Programmen für diese Zielgruppe kann für beide Verbände Früchte tragen - im Turniersport könnte es der EWU helfen, ihr Profil zu schärfen, eine Zusammenarbeit in der Basisarbeit kann der DQHA Zugang zu den Quarter Horse-Reitern an der Basis geben. 
  • Die geographischen Stärken der beiden Verbände können sich gegenseitig unterstützen, eine enge Kooperation z. B. zwischen den Landesgruppen in Bayern oder denen in den neuen Bundesländern. Die Baden-Württemberger machen es. 
  • Ideen wie die Basis Certificates der DQHA sind bei der EWU seit Jahren implementiert, hier nennt man es Basispass. Das wäre einer von vielen Anknüpfungsmöglichkeiten, die zwischen den beiden Big Playern existieren. Warum sollte sich die DQHA beim Basispass nicht einklinken und gemeinsam Breitensportarbeit mit der EWU betreiben?

Der EWU fehlt es dagegen immer noch an Profil im Spitzensport. Man assoziiert sie mit der Ausbildung natürlich dem Breitensport, aber beim Topsport ist die Wahrnehmung wesentlich stärker auf den Quarter Horse-Sport in Deutschland gerichtet. Die EWU könnte von gemeinsamen Programmen mit der DQHA in diesem Punkt deutlich profitieren.

Der verkehrte Weg wäre es, wenn die Verbände ihre eigenständigen Identitäten dabei verlieren oder ihre Zielgruppen verprellen würden. Aber die Vermarktungsspannen im letzten Jahr haben deutlich gezeigt, dass es Handlungsbedarf gibt. Die Vorteile, die die beiden großen Verbände bei einem gemeinsamen Marketing des Westernsports hätten, werden groß genug sein, dass für jeden der beiden ausreichend „Kuchen“ übrig bliebe, eine klassische Win-Win-Situation ist machbar und möglich.

Auf regionaler Ebene trägt ein Zusammengehen bereits Früchte, und offensichtlich sind viele Mitglieder der Verbände weiter als ihr Verbandsalltag.

Jetzt sind konzeptionelle Ideen gefragt, die von den Spitzen ausgehen müssen. Heinz Montag und Hans-Jürgen Förster sind da sicherlich die richtigen Personen, denen historische Animositäten fern liegen. Sie haben nun die Möglichkeit, den Grundstein für ähnlich Historisches zu legen, diesmal sogar im positiven Sinne.

 

EWU: Turniersport wächst um 26%

Western Horsemanship wird beliebteste Disziplin

Nach unserer Analyse des Turniersports für Quarter Horses, Paint Horses, liegen nun die Zahlen des größten Westernverbandes in Deutschland vor. Im abgelaufenen Jahr verzeichnet die Erste Westernreiter Union (EWU) ein Plus von 26,3 % bei den Startern bei etwas mehr Turnieren als im Vorjahr (+2).

Im direkten Vergleich hat die EWU nun nahezu doppelt soviele Starts wie der AQHA-Turniersport.
Damit vergrößert sich der Abstand zum AQHA-Turniersport deutlich - meldete die EWU im vergangenen Jahr noch 58% mehr Starts als die AQHA, sind es 2007 bereits 89% mehr Starts!
Bei den Turnieren ist die Situation noch deutlicher - verzeichnet die AQHA in diesem Jahr in Deutschland einen Rückgang der Shows um 10%, bleibt die Anzahl der EWU-Turniere mit zwei zusätzlichen Shows 2007 konstant. 

Beliebteste Disziplin, nach W. Pleasure im Vorjahr, ist nun W. Horsemanship, vor Trail und W. Pleasure. Die meisten Prüfungen hingegen werden weiterhin für Pleasurereiter angeboten.

Insgesamt hat die Gesamtanzahl der Starts im deutschen Westernreitsport, soweit betrachtet zugenommen: 46.293 Starts verzeichneten AQHA, APHA und EWU zusammen im Jahr 2006, über 8.000 mehr waren es 2007.
Das ist vor allem dem EWU-Sport zuzuschreiben: 7.204 Starts mehr als im Vorjahr bei der EWU (+26%), 1.083 Starts mehr bei der AQHA (+6%) und 199 Starts weniger bei der APHA (-11%) sind zu verzeichnen.

Das bedeutet auch, daß der Anteil der EWU-Starts im Westernreitsport erhöht hat, von 59% zu 63%. Vergleicht man die beiden Big Player AQHA und EWU, entfallen auf die EWU 2/3 aller Starts, auf den AQHA-Sport 1/3 der Starts.

 

AQHA-Turniersport 2007:
Quarter Horse-Land ist Süddeutschland

Soviele Starts wie lange nicht mehr - dank der Amateure
Die quantitative Entwicklung der AQHA-Turnierlandschaft ist erfreulich positiv: Über 1.000 Starts mehr als im Vorjahr, insgesamt 18.195 Starts, soviele wie in den acht Jahren nicht mehr, 2004 einmal ausgenommen. Damit ist der Abwärtstrend der letzten Jahre zunächst einmal gestoppt.

Deutlich zugenommen hat dabei vor allem der Anteil der Amateurstarts, sie machen 27,2% aller Starts aus. 0,4% Prozentpunkte mehr sind bei den Jugendlichen zu verzeichnen (17,6%), Youth- und Novice Amateur-Starts bleiben unverändert.

Die nominelle Anzahl in der Open Division stieg um 72 Starts, allerdings ging der Anteil der Profistarts um rd. 2% von 39,4% auf 37,5% zurück.

Große Turniere werden größer, mittlere und kleine werden noch kleiner - oder fallen ganz aus
Die größten Zuwächse haben die bisher schon großen Turniere zu verzeichnen:
Die Europameisterschaft glänzt mit 702 Starts mehr als 2006, der Ride Of America mit 414 Starts mehr als 2006.
Verloren haben der Südwest Cup (-214), das Nümbrecht Open (-130) und Bremen Stadthalle (-58).

Nur noch 22 Orte und 10% weniger Turniere
An 22 Turnierorten wurden insgesamt 58 AQHA-Shows angeboten, rd. 10% weniger als 2006. Damit steigt die Anzahl der durchschnittlichen Starter auf den höchsten Wert seit fünf Jahren.
Größtes Turnier bleibt die Europameisterschaft, gefolgt von der DQHA Q7 und dem Ride Of America.

Gefehlt haben in diesem Jahr u.a. der JOMM Ranches Circuit, der HCC I in Nümbrecht, die Turniere in Bönen und Dortmund, in kommenden Jahr werden zudem das Nümbrecht Open und L.E. Grand Open fehlen.

Der AQHA-Sport findet in Wenden und Kreuth statt
Damit konzentriert sich das Turniergeschehen der DQHA/AQHA auf die Nord-Süd-Achse in Deutschland:
Der Circle L Ranch in Wenden und die Ostbayernhalle in Kreuth.
50% aller Turniere und fast 70% aller Starts finden an diesen beiden Orten statt.

Jeder zweite Start findet in Kreuth statt
Kreuth kommt durch die veränderte Situation im diesem Jahr eine noch exponiertere Rolle zu, denn jeder zweite Start, insgesamt 8.970, ist hier zu sehen, in Wenden nur jeder fünfte (3.507).

Diese Monokultur mit Tendenz Kreuth ist mehr als nur bedenklich, denn sie bildet das Potential des Quarter Horse-Turniersports nur noch unzureichend ab. Zwar leben 44% aller DQHA-Mitglieder in Süddeutschland, aber eine einseitige Orientierung nach Oberbayern verschiebt diejenigen Quarter Horse-Turnierreiter, die nicht bereit sind, mehrere Stunden für ein Turnier zu fahren, in die Angebote anderer Verbände, die regional aktiver sind.

Enormes Potential für andere Verbände
Damit steht den anderen Verbänden ein enormes Potential zur Verfügung, das von AQHA-Turnieren nicht mehr erreicht wird, denn nicht jeder Turnierreiter hat eine Bereitschaft, fünf oder acht Stunden mit seinen Pferden auf der Autobahn zu verbringen - pro Strecke.
Diese werden sich nach Alternativen umschauen, zuvorderst EWU- und NRHA-Turniere. Schon im nächsten Jahr wird so das Traditionsturnier Nümbrecht Open, immerhin 22mal ein AQHA-Turnier, nicht mehr stattfinden und durch das EWU-Turnier Summer Slide ersetzt werden.

Rückzug in eine Nischenrolle?
Der Starterzuwachs bei großen Turnieren und das Wegbrechen kleinerer und mittlerer Turniere kann ein Indiz für die Entwicklung des AQHA-Sports hinein in eine Nische, als exklusiver Randsport sein.

Die turnierreitende Basis wurde noch nie flächendeckend erreicht, die Turnierreiter, die sportlich anspruchsvoller sind, müssen zunehmend längere Reisezeiten zu den großen Shows wie Südwestcup, Bavarian Summer oder Wenden in Kauf nehmen.

Inwieweit aber diese Reiter sich auch in ihrer zukünftigen Turnierkarriere in dem AQHA-Sport wiederfinden, bleibt abzuwarten. Die EWU hatte auf ihrer Jahreshauptschau einen Starterzuwachs von 30% nach einer Qualifikation, die DQHA-Jahreshauptschau wuchs dagegen nur um 13%, ohne Qualifikation.

Die Einsteiger und weniger reisebereiten Turnierreiter und die regional aktiven Profis würden sich umorientieren, bei der EWU fanden schon 2006 90% der Starts in zehn Bundesländern statt, 55% dieser Starts finden in NRW, Baden-Württemberg und Niedersachsen statt.

Bei der DQHA nimmt man, so scheint es, die Entwicklung in Deutschland seit Jahren so hin - und lässt die Tatsachen das eigene Profil gestalten. "Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben", war einmal das Motto der DQHA in den Achtzigern - kehren wir dahin wieder zurück?

Und: Was passiert, wenn einer der Standorte Wenden oder Kreuth zeitweise oder ganz ausfallen würden?
Immerhin sind es zwei AQHA-Showmanagements, die an in Kreuth aktiv sind, innerhalb von drei Monaten finden dort vier Vierfach-Shows statt, mehr als in Westdeutschland inklusive der DQHA-Hauptschau Q7 in einem ganzen Jahr.

Die Gefahr ist also ausgesprochen real, dass diejenigen Turnierreiter, die Turniere anderer Verbände in ihrer Nähe finden, diesem Verband auch in Zukunft treu bleiben und sich innerhalb dieses Verbandes entwickeln, nicht aber in der DQHA.

Das hätte aber direkte Konsequenzen auch auf den Zuchtverband DQHA, denn die Quarter Horse-Züchter werden dem Markt folgen, auch wenn dieser sich von den AQHA-Turnieren hin zu anderen Verbänden bewegt. Noch gab es "nur" einen QH-Züchter, der werblich auf der German Open sehr aktiv war, aber es ist nahezu sicher, dass das nicht so bleibt
.

 

SÄMTLICHE TURNIERE IM VERGLEICH

Turnierverband

AQHA/DQHA

EWU

 

EWU-Hessen

Gesamt

58 Turniere

119 Turniere

 

10 Turniere

 

 

 

 

 

Bremen

2

7

 

C-Bernsburg

Niedersachsen/Hannover

11

11

 

D-Butzbach-Griedel

Nordrhein-Westfalen

11

 

 

C-Schwalbach

Hessen

3

10

 

C/AQ-Brilon

Baden-Württemberg

2

18

 

C-Rodheim

Berlin/Brandenburg

3

7

 

C/AQ-Weilmünster

Sachsen/Sachsen-Anhalt

2

6

 

C-Ostheim

Bayern

24

15

 

C-Gungelshausen

Rheinland-Pfalz

-

6

 

C-Weiskirchen

Rheinland

-

9

 

B-Dörnhagen

Saarland

-

3

 

 

Hamburg/Schleswigholstein

-

9

 

 

Westfalen

-

9

 

 

Thüringen

-

7

 

 

Mecklenburg-Vorpommern

-

2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Turnier mit einer schönen Überraschung

(von Josef Leidecker)

 

Ich hatte, wie schon so oft, wieder einmal für ein Turnier gemeldet. Diesmal sollte es nach Rodgau Weiskirchen gehen. Da meine Frau an diesem Wochenende zu einem Seminar musste, konnte ich nur für Sonntag WR + SUHO melden.

 

Ich fuhr gegen 09.30 Uhr los. Angekommen, einen guten Platz für Hänger suchen und dann auch gleich zur Meldestelle. Gabi überrumpelte mich mit einer Hiobs-Botschaft. „Josef, Josef, ich habe dich und Smoky für die Führzügelklasse der Männer vorgesehen und „Ich“ werde den Smoky führen!“ Erst habe ich gar nichts gesagt und denn ich war sprachlos. Ich dachte Gabi will mich verar ... !!! Es kamen tatsächlich drei Starter für diese Sonderprüfung zusammen. Der Richter Rolf Diekwitsch, der für den korrekten Ablauf der Prüfung zuständig war, schmunzelte als er mich sah und sagte, Josef vergiss deine sturz- und splitter-sichere Kopfbedeckung nicht. Erst glaubte ich ihm sogar und dann ging es auch schon los.

 

Die Gangarten wurden in deutscher Sprache vorgelesen, weil alle drei Starter ja auch deutsche Teilnehmer waren. Erst Schritt ca. 1 Runde auf dem Mittelzirkel, dann das schrille Kommando Terrab. 1. Runde ging auch ganz gut, aber bei der 2. Runde musste das schwache Geschlecht sich ganz schön anstrengen als auch noch starker Trab verlangt wurde. „Uns“ da oben drauf hat das so richtig Spaß gemacht. Jetzt wurde Handwechsel verlangt und unsere Führdamen konnten bei der folgenden Schrittrunde erst einmal tief durchatmen. Aber schon bald hieß es wieder Terrab.

 

Gabi hatte schon eine neue Gesichtsfarbe angenommen und auch die Schritte wurden immer mühsamer. Dann kam das Kommando in der Mitte aufstellen und Ende der Prüfung. Die Schleifenmädchen standen auch schon parat, denn Gabi hat für alles im voraus vorbildlich gesorgt und vorbereitet.

 

Ich „Josef“ wurde als erster aufgerufen und bekam die blaue Schleife für das schönste Outfit, die 2. Blaue ging an die beste Zügelführung und die Dritte an den besten Sitz. Wir Neun hatten es dem Richter so schwer gemacht, dass er sich nicht für einen entscheiden konnte. Es war ein völlig neues Gefühl so reiten zu dürfen. Für die Ehrenrunde war natürlich Galopp Pflicht. Smoky im Links- und Gabi im Rechtsgalopp.

 

Dann wurde es Ernst und die Prüfungen begannen!

 

Vielen Dank Gabi und Deinem Team

Gruß Josef Leidecker und Smoky

 

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HEY!!!

Wer fährt auf die DM nach Kassel???

 

Wir wollen gerne im Herbst ein Training für die potentiellen Kader-Reiter mit unserer Landestrainerin Hiltrud Rath veranstalten.

Des Weiteren würden wir gerne in Kassel als „erkennbares Team“ auftreten;

Es soll für alle Teilnehmer ein „Hessen- Hemd“ geben.

Damit wir besser planen können, wäre es nett, wenn sich alle Jugendlichen & Erwachsenen, die in Kassel starten wollen, bei uns melden würden.

Wir sind auch immer offen für neue Vorschläge, konstruktive Kritik, Anregungen, etc. zum Thema DM und Hessen-Kader.

Viele Grüße, Anette & Britta

 

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EWU-Turnier: C Antrifttal-Bernsburg

Liste der All-Around-Champions

 

Klasse   Nr.   Reiter         Pferd            Pkt.

LK 1A   33   Christiane Dietz   Ninas Peppy Jac    12

LK 2A   163  Gerd Hofer       Docs Just in Peppy  15

LK 2B    72   Kathrin Rüdinger   Luna            14

LK 3A    94   Axel Wallmeroth  Cee A Fine Pine    8

LK 4A    59   Viola Heller      Peppy Lena Bug    11

LK 5A    69   Christina Kaisinger Pretty Miss Fancy   15

 

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Hessen räumt in Mannheim ab!

 

Am 1. Mai fand auch dieses Jahr wieder das mittlerweile weithin bekannte Maimarkt-Turnier statt. Diesmal als EWU Special Event der Kat. A ausgeschrieben, bot das Turnier zum ersten Mal auch die Disziplinen WHS, WPL und WR, und war außerdem kein reines Einladungsturnier mehr, sondern für alle Reiter der LK 1 offen.

Auch sechs Reiter aus Hessen hatten zum Teil mit mehreren Pferden den Weg nach Mannheim gefunden, und so starteten 9 der genannten 72 Pferd-Reiter-Kombinationen für unseren Landesverband.

Und der Tag fing gut an! Als erste Prüfung stand die Horsemanship mit 15 Startern auf dem Programm, und Hildtrud Rath auf Ima Cool Te N Te sorgte dafür, dass gleich die erste blaue Schleife des Tages nach Hessen ging. Eva Ude auf Bayoto Peppy Son mit dem 4. Platz und Maja Franke auf GMG Blueeyed Sally mit dem 5. Platz rundeten das Ganze noch ab.

Der Horsemanship folgte die Western Pleasure, und auch hier waren alle gestarteten Hessen unter den Platzierten wieder zu finden. Hildtrud Rath konnte, wieder mit Ima Cool Te N Te, den 2. Platz erringen, Maja Franke, ebenfalls mit dem gleichen Pferd, landete auf dem 4. Platz, und Georeg Maschalani mit Talking a Good Wrap auf dem 5. Platz.

Als nächstes stand die Western Riding auf dem Plan. Hier konnte sich mit Maja Franke wie gehabt auf GMG Blueeyed Sally leider nur eine Hessin platzieren. Dafür entschied Maja mit dem beachtlichen Score von 72 die Prüfung für sich und holte einen weitern Sieg nach Hessen.

Auch im Trail, in dem sich Galoppstange an Galoppstange reihte, fand sich eine Hessin unter den Plazierten wieder. Eva Ude auf Bayoto Peppy Son konnte sich in dem hochkarätigen Starterfeld auf den 4. Platz vorkämpfen.

In der folgenden Reining war außer dem bereits vorher gestarteten George Maschalani ein weiterer Hesse zu finden. Alexander Ripper war mit zwei Pferden am Start. Auf Shes Fritz Jewel konnte er sich mit einem Score von 71,5 recht früh an die Spitze setzen, und diesen Platz auch halten, bis er auf Solanoswarlee Boy als drittletzter Starter in die Bahn kam. Der Hengst, mit dem er bereits Europameister war, zeigte, dass er immer noch Top in Form ist, und so knackte Alexander Ripper seinen eigenen bisherigen Topscore. 73 wären es gewesen, hätte er nicht etwas überdreht, und so setzte er sich mit 72 an die Spitze. Als vorletzter Starter war jedoch noch Maik Bartmann mit BV Smart Innuendo dran. Mit der Stute, die auch bei der WM in Aachen dabei gewesen war, konnte er einen Score von 73 erreiten. Somit war Alexander Ripper knappt am Sieg vorbeigedreht, konnte aber mit seinen beiden Pferden den zweiten und dritten Platz belegen und so nach Hessen holen.

Die Rinderklassen am Nachmittag fanden leider ohne hessische Beteiligung statt, so dass mit der Reining der Schleifenregen für Hessen zu Ende war. Aber auch so ist die Bilanz beachtlich: zwei Siege, zwei zweite Plätze, ein dritter, vier vierte und zwei fünfte Plätze gehen auf das Konto hessischer Reiter. Statistisch ausgedrückt heißt das, dass 6 Pferd-Reiterkombinationen, das sind ~8% der Starter, 11 von 45 Platzierungen bzw. 41 von 168 Punkten (einfache Wertung), das sind jeweils ~25%, errungen haben.

Kerstin Hofmann

 

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Turnierbericht C-Turnier in Schwalbach

am 21. und 22. April

 

Am 21. und 22. April fand dieses Jahr nun zum fünften Mal das C-Turnier der Reitgemeinschaft Sam and Friends Holzheim e.V. auf der Anlage des RuF Schöffengrund-Schwalbach e.V. statt. 103 Starter waren dieses Jahr gekommen, um unter den Augen von Richterin Renate Leimbach an den Start gehen. Als Ringsteward fungierte in diesem Jahr Petra Lotz.

Am Samstagvormittag waren bei strahlendem Sonnenschein zunächst die Reiter der LK 5 und 4 am Start. In gut besetzten Klassen kämpften die Reiter um die zu vergebenden Schleifen und Preise, und vor der Mittagspause konnten bereits die ersten lila Schleifen vergeben werden. Bester Reiter in der LK 5 A wurde Detlef Moll auf Brownie Smart, Beste Reiterin in der LK 4 B Verena Bauer auf Calimero.

Am Samstagnachmittag fanden dann die ersten Prüfungen für die LK 1/2 statt, sowie die restlichen Prüfungen der LK 4, so dass am Ende des Tages auch der Beste Reiter der LK 4 A gekürt werden konnte. Sabrina Gottschalk auf Solid Par machte hier das Rennen.

Auch am Sonntag war uns der Wettergott freundlich gesinnt. Vormittags fanden die ersten LK 3 – Prüfungen statt sowie die Walk-Trott-Klassen. Diese waren mit 7 Kids in der WHS, 9 im TH und 10 in der WPL erfreulich stark besetzt. Die lila Schleife für den Besten Walk-Trott-Reiter konnte Katharina Volmer auf Elliot mit nach Hause nehmen. Der Halsring-Trail machte den Abschluss vor der Mittagspause. Unter den Augen des erstaunten und begeisterten Publikums lenkten die Reiter ihre Pferde spuverän nur am Halsring durch den Parcours aus Stangen, Tor und Brücke.

Nach der Mittagpause durften dann die LKs 1-3 noch einmal ran. Während bei dem Publikum und den wartenden Reitern die Schattenplätze immer begehrter wurden, schwitzten die Starter in WHS, RN, WR und SUHO. Und auch am Sonntag Nachmittag konnten noch ein paar lila Schleifen vergeben werden. All-Around-Champion der LK 3 A wurde Uschi Biedenkopf auf Kasan, in der LK 2 B konnte Kathrin Rüdinger auf Luna die meisten Punkte sammeln, in der LK 1 B durfte Nele Sauer auf Domino die lila Schleife mit nach Hause nehmen und in der LK 1 A landete Birthe Klaholz auf Scaramouche ganz vorne.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an den RuF Schöffengrund-Schwalbach, der dieses Jahr wieder seine Anlage zur Verfügung gestellt hat, an alle Helfer der beiden beteiligten Verein, ohne die so ein Turnier gar nicht möglich wäre. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Sponsoren, die es auch dieses Jahr wieder möglich gemacht haben, dass wir in jeder Prüfung und an alle All-Around-Champions und Beste Reiter Geld- oder Sachpreise vergeben konnten. Und natürlich auch ein Dankeschön an alle Teilnehmer, die zum Teil wieder lange Wege auf sich genommen hatten, um bei unserem Turnier dabei zu sein, und deren positive Resonanz für uns auf jeden Fall der schönste Lohn ist. Vielen, vielen Dank und hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

 

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Fotos: Bianca Wörle

 

Reitgemeinschaft Sam and Friends Holzheim e.V.

i.A. Kerstin Hofmann